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Klippo wächst weiter: Gemeinsam für mehr Kinder- und Jugendschutz in Wilhelmshaven

Klippo ist das stadtweit größte Projekt im Bereich Kinder- und Jugendschutz – und darauf dürfen alle Beteiligten stolz sein. Das Gemeinschaftsprojekt wächst stetig: Während bei der Erstellung des bisherigen Werbematerials noch rund 80 Partner dabei waren, zählt Klippo mittlerweile bereits etwa 100 Unterstützerinnen und Unterstützer aus dem gesamten Stadtgebiet. Und die Entwicklung geht weiter: Auch der Landkreis Friesland wird sich künftig dem Projekt anschließen.


Bei der vergangenen Veranstaltung stand Klippo ganz im Mittelpunkt. Den Auftakt machte ein Grußwort von Peter Lewald, bevor Jörg Beensen als Leiter der Polizeiinspektion seine Sichtweise auf den Kinder- und Jugendschutz und die Bedeutung des Projekts darstellte. Anschließend wurde Klippo vorgestellt und ein Einblick in die bisherige Arbeit gegeben.

Im vergangenen Jahr wurden alle Klippo-Partner persönlich besucht, um Erfahrungen und Rückmeldungen zu sammeln. Dabei zeigte sich: Bereits zwei Drittel aller Partner konnten Kindern oder Jugendlichen schon einmal helfen. Oft waren es kleine, aber wichtige Unterstützungen im Alltag – ein Glas Wasser, ein leerer Handy-Akku oder Hilfe, wenn beispielsweise der Bus verpasst wurde. Besonders häufig ging es um Konflikte oder Streitigkeiten mit Gleichaltrigen.

Damit noch mehr Kinder und Jugendliche von Klippo erfahren, wurde gemeinsam mit der städtischen Schulsozialarbeit über ein halbes Jahr hinweg an einer neuen Werbestrategie gearbeitet. Die Ergebnisse wurden während der Veranstaltung präsentiert.


Dabei entstanden besondere Projekte: An der Grundschule Stadtmitte wurde im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft ein Werbefilm von Kindern für Kinder entwickelt. An der Grundschule Altengroden wurde professionell ein eigener Klippo-Song komponiert und eingesungen. Ziel ist es, dass künftig jedes neu eingeschulte Kind mit dem Song und dem Video spielerisch erfährt, was Klippo bedeutet und wo Hilfe gefunden werden kann. Die Umsetzung übernimmt die Schulsozialarbeit.

Zusätzlich wurde neues Werbematerial in Form von Plakaten entwickelt. Diese stehen allen Interessierten frei zur Verfügung und dürfen gerne weiterverbreitet werden. Auch im Büro wurden die Motive noch einmal als Plakate in den Formaten DIN A3 und DIN A4 gedruckt.

Ein weiterer wichtiger Schritt ist die stärkere Nutzung des neuen Claims: „Hier bin ich sicher!“. Die Botschaft soll Kindern und Jugendlichen noch einfacher vermitteln, wofür Klippo steht: Orte und Menschen, bei denen sie Unterstützung und Sicherheit finden.


Marnie Menkens (Geschäftsführung VKP) stellt das neue Werbematerial vor (Bild: Dietmar Bökhaus)
Marnie Menkens (Geschäftsführung VKP) stellt das neue Werbematerial vor (Bild: Dietmar Bökhaus)

Zum Abschluss fand Jörg Ratzmann noch motivierende Worte für alle Beteiligten und machte deutlich, wie wichtig gemeinsames Engagement für den Kinder- und Jugendschutz ist. Für das leibliche Wohl sorgten die Kiwanis-Frauen mit einem Waffelverkauf zugunsten des Projekts.

Die Veranstaltung markiert nicht das Ende von Klippo – vielmehr beginnt jetzt ein neuer Abschnitt. Mit der neuen Außendarstellung und dem starken Netzwerk kann das Projekt noch sichtbarer werden und noch mehr Kinder und Jugendliche erreichen.


Der Klippo-Arbeitskreis (Bild: Dietmar Bökhaus)
Der Klippo-Arbeitskreis (Bild: Dietmar Bökhaus)

Klippo ist ein gemeinsames Erfolgsprojekt der Stadt Wilhelmshaven, des Jugendamtes, der Polizei, Kiwanis Wilhelmshaven/Jade und der beteiligten Partner – getragen von der Idee, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen und Kindern Sicherheit zu geben.

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