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- Informationsveranstaltung ,,Stromausfall" aus der Reihe ,,Bevölkerungsschutz"
Auftakt der Reihe zum Bevölkerungsschutz (von links): Feuerwehr-Chef Josef Schun, Tim Schriemer, Holger Erber (beide Feuerwehr), Marnie Menkens, Praktikantin Tomke Janßen und Peter Lewald (alle VKP). Bild: Michael Halama Vortrag Stromausfall Die Bilder von der verschneiten Landschaft mit umgeknickten Strommasten haben viele noch vor Augen: Im Winter 2005 hielt der bis heute größte Stromausfall der Bundesrepublik das Münsterland in Atem. Doch bereits ein örtlich begrenzter Stromausfall kann unangenehme Folgen haben. Über mögliche Ursachen und Folgen – und wie man sich am besten vorbereiten kann – informierten jetzt Experten der Wilhelmshavener Feuerwehr bei der Auftaktveranstaltung einer mit dem Verein Kommunale Prävention (VKP) abgestimmten dreiteiligen Reihe im vollen Saal des Banter Mehrgenerationenhauses. Vor Blackouts weitestgehend sicher Die Feuerwehr ist für den Bevölkerungs- und Katastrophenschutz zuständig. Nach dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine seien den Kollegen von Land und Bund viele zusätzliche Aufgaben übertragen worden, so Feuerwehr-Chef Josef Schun in seiner Einleitung. „Ich freue mich, dass wir so viele Bürgerinnen und Bürger mit dieser Reihe erreichen, weil sie sich für das Thema interessieren. Über Sirenensignale wollen wir dabei übrigens nicht reden, denn die verschiedenen Signale konnte sich früher schon niemand merken, selbst ich als Profi nicht“, sagte Schun. „Deshalb gibt es nur noch ein Alarmsignal und eins, dass den Alarm aufhebt. Wenn Sie also außer samstags um 12 Uhr die Sirenen heulen hören, ist etwas passiert. Dann sollten Sie Radio Jade (UKW 87,8) einschalten, die haben für solche Fälle eine Kooperation mit uns.“ In Deutschland sind wir vor Blackouts, die ganze Regionen oder Länder betreffen und länger andauern, weitestgehend sicher, betonte Holger Erber, als Abteilungsleiter verantwortlich für den Bevölkerungsschutz. Lokale Stromausfälle wie im Mai in Wilhelmshaven seien meist nach wenigen Stunden behoben. Ursachen sind oft Schäden durch Bauarbeiten, aber auch in Trafostationen eindringende Tiere. „Zunehmend müssen wir uns aber eben auch auf gezielte Sabotageakte einstellen wie zuletzt in Berlin. Dort waren die Schäden massiv und konnten nicht so schnell behoben werden. Deshalb waren zeitweise 50.000 Menschen ohne Stromversorgung.“Bei einem länger andauernden Stromausfall funktionieren weder Telefon noch Internet, Einkaufen ist, wenn überhaupt, nur noch eingeschränkt möglich – und dann nur mit Bargeld. „Unangenehm wird es, wenn die Abwasserpumpen und Kläranlagen nicht mehr laufen. Denn das kann zu Hygieneproblemen führen.“ So bereitet man sich richtig vor Sein wichtigster Tipp: „Sorgen Sie für solche Notfälle vor. Legen Sie sich einen Notvorrat mit haltbaren Lebensmitteln und Wasser für etwa eine Woche an. Kaufen Sie nur, was Sie auch sonst essen. Vergessen Sie dabei Ihre Haustiere nicht!“ Eine gefüllte Hausapotheke und benötigte Medikamente sollten im Haus sein. Bei Stromausfällen wichtig, wenn es dunkel wird: „Halten Sie alternative Lichtquellen vor. Taschenlampen, Kerzen, außerdem Batterien oder aufgeladene Akkus und Powerbanks.“ Da Heizungen bei Stromausfällen ebenfalls nicht funktionieren, sollte man sich bei kalter Witterung in seiner Wohnung rechtzeitig mit warmer Kleidung, Decken oder gar Schlafsäcken „einpacken“. Grundsätzlich sollte jeder bei einem Stromausfall schauen, ob es nur seine Wohnung betrifft oder auch sein Umfeld. „Sprechen Sie Ihre Nachbarn an: Sind auch sie betroffen? Braucht vielleicht jemand Unterstützung?“ Veranstaltungs-Termine Die nächsten beiden Veranstaltungen der Reihe: „Gut vorbereitet auf den Ernstfall“, 11. November; „Sicher zu Hause – Brände vermeiden“, 26. Januar 2026. Beginn ist jeweils um 16.30 Uhr im Mehrgenerationenhaus an der Banter Kirche. Artikel: https://zeitungskiosk.nwzonline.de/titles/wilhelmshavenerzeitung/6387/publications/3425/pages/2/articles/2364985/3/1
- Seniorensicherheit im Straßenverkehr
Wie wichtig es ist, im Straßenverkehr aufmerksam zu bleiben, erklärte Verkehrssicherheitsberaterin Samia Thoebel in Zusammenarbeit mit VKP-Geschäftsführerin Marnie Menkens bei einem Vortrag des Sozialverbands VdK im Gorch-Fock-Haus. Nachdem Frau Menkens zunächst einen Einblick in die Arbeit des Vereines gegeben hat, startete Frau Thoebel mit Inhalten zur Verkehrssicherheit: Mit zunehmendem Alter können Seh- und Hörvermögen oder Beweglichkeit nachlassen – Hilfsmittel wie Brille, Hörgerät oder Rollator zu nutzen, sei daher sinnvoll und kein Grund zur Scham. Sie tragen dazu bei, Unfälle zu vermeiden und selbstständig zu bleiben. Samia Thoebel (Verkehrssicherheitsberaterin PI WHV/FRI) und VKP-Geschäftsführerin Marnie Menkens. Bild: Dirk Gabriel-Jürgens Für die eigene Sicherheit sei gute Sichtbarkeit entscheidend – sowohl im Auto, auf dem Rad als auch zu Fuß. Auffällige Kleidung, Reflektoren und ein Helm erhöhen die Wahrnehmung im Straßenverkehr deutlich. Ebenso wichtig: ausreichen Beweglichkeit für den Schulterblick und regelmäßige Hörtests, da moderne Fahrzeuge immer leiser werden. Wer aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr Auto fahren kann, sollte nach Alternativen suchen. Beim Umstieg auf ein Pedelec empfiehlt Thoebel, sich gut beraten zu lassen, das Fahrgefühl zu üben und auf funktionierende Bremsen sowie einen passenden Helm zu achten. Gemeinsam mit Birgit Kämmerling von Hörwelten bietet Thoebel einen weiteren Termin mit Hörtest und Hörquiz an: „Gehör unterm Radar?“ am Montag, 17. November, 10:30 Uhr, Bartsch-Carree, Mittelstraße 1. Anmeldung unter 04421 / 942109. Ein ähnlicher Artikel: https://www.nwzonline.de/wilhelmshaven/verkehrssicherheit-in-wilhelmshaven-polizei-informiert-senioren-ueber-sicheres-verhalten-im-strassenverkehr_a_4,2,2671774333.html
- Fortbildung im September 2025: Medienkompetenz im Schulalltag stärken
Marnie Menkens (Geschäftsführerin): „Da einer der diesjährigen Schwerpunkte des „Verein zur Förderung kommunaler Prävention in Wilhelmshaven e.V.“ Medienprävention ist dachten wir uns, dass wir nicht nur einzelne Schulen mit einzelnen Projekten bespielen wollen, sondern ein umfangreiches Netz aus Multiplikatoren schaffen möchten, die ihr neue erlangtes Wissen zu dem Thema an all ihre Schulen weitergeben können.“ Thomas Kurth (Franziskus), Moritz Becker (smiley e.V.), Simone Schierhold (MDS), Stefanie Bremers (Nordsee Campus), Susanne John (IGS), Angelo Lombardo (BBS), Isabelle Von Gösseln (OBS Mitte), Leonard Engelbart (Nordsee Campus), Janina Icken (OBS Mitte), Bettina Meier-Dethloff (IGS), Antje Hildebrandt (WEH), Linda Ibrahim (FSD), Marnie Menkens (VKP). Nicht auf dem Foto aber hat auch teilgenommen: Tim Holtrup (Franziskus) An insgesamt drei Veranstaltungsterminen, 17. September, 18. September & 30. September, fand dementsprechend nun die Fortbildung „Medienkompetenzen im Schulalltag stärken – Prävention und Digitale Herausforderungen für Fachkräfte“ statt. Durchgeführt von Moritz Becker (Medienpädagoge, Smiley e.V.) machte es sich die Fortbildung zum Ziel Verständnis für die Auswirkungen digitaler Medien auf Kinder undmJugendliche zu schaffen sowie Strategien gegen Cybermobbing und zur Stärkung des Datenschutz den Teilnehmern nahezubringen. Zudem solle die Veranstaltungsreihe die sichere Social-Media-Nutzung, die an die Kinder und Jugendlichen herangebracht werden soll, fördern. Lehrer, Schulsozialarbeiter sowie Pädagogische Fachkräfte fanden bei der Fortbildung anklang und so wurde sie besucht von Lehr- und Fachkräften der Marion Dönhoff Schule, des Nordseekampus‘, des Verein zur Förderung kommunaler Prävention in Wilhelmshaven e.V., der Oberschule Stadtmitte, der Integrierten Gesamtschule Wilhelmshaven, der Berufsbildenden Schule Friedenstraße, der Franziskus Schule sowie des Freien SozialenmDienstes (FSD) und der Wohnortnahen Erziehungshilfen (WEH). Aufgrund dieser breit gefächerten Aufteilung konnte ein schulübergreifender Austausch der Fach- sowie Lehrkräfte stattfinden und die Hoffnung auf Entstehung eines Netzwerkes kam bei mehreren Teilnehmern auf. Die Inhalte, die sich speziell an die 5-9. Klasse richten wurden auf die Tage aufgeteilt. So beschäftigten sich die Teilnehmer und Moritz Becker an Tag 1 mit der Mediennutzung im Alltag von Jugendlichen und die Auswirkungen dessen auf die Schule. Zudem wurden Präventionsstrategien im Bezug auf Cybermobbing ins Visier genommen. Tag 2 beschäftigte sich dann vorrangig mit dem Umgang von Hasskommentaren, Fake News sowie dem Schutz der Privatsphäre in sozialen Medien. Abschließend an Tag 3 wurden den Teilnehmern praxisnahe Methoden für den Unterricht dargelegt, die Zusammenarbeit mit Eltern & Institutionen diskutiert und die Prävention der Schulsozialarbeit im Bezug auf dieses Thema. Praktische Übungen wie Fallbeispiele, Handlungsempfehlungen und Interventionsstrategien begleiteten die Teilnehmer während der drei Tage durchgängig. Eine Reflexion und die Entwicklung nachhaltiger Maßnahmen für den Schulalltag sowie eine kurze Rede von Jugendamtsleiter Jörg Ratzmann bildeten den Abschluss der Veranstaltung am 30. September. „Ich hoffe auf regen Austausch, besonders nach der Veranstaltung, und auf die Bildung eines Netzwerkes das alle weiterbringt“, so Ratzmann. „Die Fortbildung war ein voller Erfolg: Mit Moritz Becker haben wir einen wertvollen Kooperationspartner gewonnen, konnten zahlreiche Institutionen erreichen und alle Teilnehmenden konnten wertvolle Impulse für sich selbst und ihre jeweilige Zielgruppe mitnehmen.“ so Marnie Menkens. Ein ähnlicher Artikel ist in der WZ zu finden: https://zeitungskiosk.nwzonline.de/titles/wilhelmshavenerzeitung/6387/publications/3458/pages/6/articles/2387874/6/2
- 10 Wochen Praktikum mit Tomke Janßen
In den kommenden Wochen wird es in Wilhelmshaven wieder deutlich sichtbar orange: Zahlreiche Einrichtungen beteiligen sich an Aktionen, die auf Gewalt gegen Frauen aufmerksam machen sollen. Auch Tomke Janßen hat an der Vorbereitung mitgewirkt und sieht nun das Ergebnis ihrer Arbeit. Die 24-Jährige hat kürzlich ihr Praktikum beim Verein zur Förderung kommunaler Prävention (VKP) beendet. Während dieser Zeit war sie intensiv in die Organisation der „Orange Days“ eingebunden – einer internationalen Kampagne, die jedes Jahr vom 25. November bis 10. Dezember Zeichen gegen Gewalt an Frauen, Mädchen und queere Menschen setzt. Doch das war nur ein Teil ihrer vielfältigen Aufgaben. Zehn Wochen lang arbeitete sie eng mit der VKP-Geschäftsführerin Marnie Menkens zusammen, sowohl im Büro als auch direkt vor Ort bei Projekten wie der Streitschlichterausbildung an Schulen oder Selbstverteidigungskursen für Frauen. „Ich wurde vom ersten Tag an herzlich aufgenommen und konnte aktiv an vielen Themen mitarbeiten“, sagt Tomke rückblickend. Praktikantin Tomke Janßen und VKP-Geschäftsführerin Marnie Menkens Theorie und Praxis verbunden Geboren in München und in Wilhelmshaven aufgewachsen, studiert Tomke Janßen in Vechta Wirtschaft und Ethiksowie Politikwissenschaften. Das Praktikum beim VKP war Teil ihres Studiums und für den Verein die erste Zusammenarbeit mit einer Studierenden dieses Fachbereichs. „Die Themen meines Studiums passen sehr gut zur Arbeit des VKP“, erzählt sie. Im Studiengang Wirtschaft und Ethik geht es um den verantwortungsvollen Umgang mit ökonomischen, gesellschaftlichen und ökologischen Fragen, also darum, wie Wirtschaft und soziales Engagement miteinander verbunden werden können. Im VKP konnte sie diese Verbindung praktisch erleben. Besonders die Projektarbeit hat ihr großen Spaß gemacht. Sie entwickelte eigenständig ein Konzept zur Tierschutzprävention, das auf die Problematik aufmerksam macht, dass Haustiere häufig als Geschenk angeschafft und später wieder abgegeben oder ausgesetzt werden. Gemeinsam mit dem VKP-Vorsitzenden Peter Lewald arbeitet sie derzeit an den letzten Details des Projekts und möchte sich auch nach ihrem Praktikum weiterhin ehrenamtlich im Verein engagieren. Engagement mit Herz – und grünem Daumen Neben ihrer Leidenschaft für Prävention und Soziales bringt Tomke auch andere Talente mit. So kümmerte sie sich im Büro liebevoll um angeschlagene Zimmerpflanzen, sehr zur Freude vom VKP. In ihrer Freizeit pflegt sie zahlreiche Zimmerpflanzen und Aquarien: „früher war meine Wohnung fast ein kleiner Dschungel“, sagt sie lachend. Außerdem liest sie leidenschaftlich gern und engagierte sich schon vor ihrem Studium ehrenamtlich in der Ev.-luth. Kirchengemeinde Fedderwardergroden, wo sie als Teamerin aktiv war. Aktuell steht für sie das Schreiben der Bachelorarbeit an. Ihr Thema: Meeresschutz im Kontext von Nachhaltigkeit und sozialer Verantwortung von Unternehmen, ein weiterer Schritt auf ihrem Weg, ethisches Denken mit praktischem Engagement zu verbinden. Ein ähnlicher Artikel dazu ist in der WZ zu finden: https://zeitungskiosk.nwzonline.de/titles/wilhelmshavenerzeitung/6387/publications/3455/pages/6/articles/2386392/7/1
- Natur pur ohne Smartphone
Daran mussten sich die Kinder wohl erst einmal gewöhnen: Ohne Handyempfang und fernab digitaler Ablenkung genossen 27 Grundschüler während der Herbstfreizeit des Vereins zur Förderung kommunaler Prävention (VKP) im Waldhaus Zetel eine unbeschwerte Zeit in der Natur. Gesponsert wurde die Freizeit vom „Kiwanis Club Wilhelmshaven/Friesland“. In Kooperation mit der städtischen Schulsozialarbeit wurde ein Team aus Betreuern zusammengestellt, das die Kinder fünf Tage lang professionell begleitete. Der Besuch der "German Garrison" verkleidet als Star Wars Figuren war einer der Höhepunkte der Freizeit Auf dem weitläufigen Gelände tobten sie sich beim Klettern, Fußball- und Volleyballspielen aus und trugen spannende Duelle an Tischtennisplatten und Kickertischen aus. Kreative Bastelangebote sorgten bei Regen für Abwechslung und einige besondere Programmpunkte machten die Freizeit zu einem unvergesslichen Erlebnis. Keine Zeit für Langeweile Ganz im Sinne der Präventionsarbeit des VKP bot das „Kampfkunst-Studio Krebser“ einen Selbstbehauptungskurs an, bei dem die Kinder spielerisch lernten, ihre Grenzen zu erkennen und selbstbewusst aufzutreten. Für kreative Köpfe stellte der Verein „Bricks am Meer“ reichlich Lego zur Verfügung, schnell entstanden fantasievolle Figuren und kleine Kunstwerke aus den bunten Steinen. Große Begeisterung löste auch der Besuch der „German Garrison“, einer Gruppe von Star-Wars-Fans, aus: Verkleidet als Darth Vader und andere bekannte Figuren sorgten sie für strahlende Gesichter und leuchtende Augen. Lichter- und Grillfest Mit selbstgebastelten Laternen und Kerzengläsern erhellten die Kinder den Platz am Waldhaus – „ein stimmungsvoller Ausklang einer Freizeit zusammen mit allen Kooperationspartnern, die wieder einmal zeigte, wie viel Freude gemeinsames Erleben, Bewegung und Kreativität bereiten können“, freute sich Marnie Menkens, Geschäftsführerin des VKP. „Für uns steht der Präventionsgedanke im Vordergrund: Besonders Gewaltprävention und Gesundheitsprävention konnten wir den Kindern spielerisch nahebringen.“ Artikel: https://zeitungskiosk.nwzonline.de/titles/wilhelmshavenerzeitung/6387/publications/3454/pages/2/articles/2385103/3/2
- Jugendfilmtage 2025
Zahlreiche Institutionen beteiligen sich auch in diesem Jahr wieder an den Jugend-Filmtagen vom 4. bis 6. November im UCI-Kino Wilhelmshaven. BILD: Michael Hacker Zwei Filme, zwei starke Botschaften Unter der Leitung von UCI-Betriebsleiter Michael Kundy hat die Arbeitsgruppe auch in diesem Jahr zwei Filme ausgewählt, die nicht nur unterhalten, sondern zum Nachdenken anregen. „Better Man“ erzählt die Geschichte von Robbie Williams, der nach der Trennung seiner Eltern bei seiner Großmutter aufwächst. Der Film begleitet ihn auf seinem Weg zwischen Selbstzweifeln, Erfolgsdruck und dem ständigen Versuch, seinen Platz im Rampenlicht zu behaupten. Eine besondere filmische Idee: Robbie wird als Schimpanse dargestellt: ein Symbol für seine innere Zerrissenheit und den Kampf um Selbstfindung. Ein Band-Casting verändert schließlich sein Leben, mit allen Höhen und Tiefen, die der Ruhm mit sich bringt. „Barbie“ ist eine satirische Gesellschaftskomödie, die auf humorvolle, aber kritische Weise Themenwie Feminismus, Schönheitsideale und Geschlechterrollen beleuchtet. In Barbieland ist nur perfekt, wer der Norm entspricht – bis Barbie (gespielt von Margot Robbie) plötzlich aus der Rolle fällt. Gemeinsam mit Ken, der in der realen Welt das Patriarchat entdeckt, beginnt eine Suche nach Identität und Selbstbestimmung. Die Botschaft: Nur wer sich von Erwartungen löst, kann wirklich er selbst sein – ein wichtiges Thema, gerade für junge Menschen. Mehr als nur Kino Mehr als 500 Jugendliche haben sich bereits für die Jugendfilmtage in Wilhelmshaven angemeldet – und es sind noch Plätze frei! „Im letzten Jahr waren es über 1.100 Teilnehmende, die unser Angebot genutzt haben“, berichtet Jan Gerjets. Auch in diesem Jahr werden die Filmvorführungen von Mitmachaktionen und Infoständen begleitet. Dort stehen die teilnehmenden Einrichtungen Rede und Antwort. Wer lieber anonym bleiben möchte, kann sich einen Flyer mit QR-Code mitnehmen und die Infos später in Ruhe durchsehen. Als Einstimmung läuft erneut der in Wilhelmshaven gedrehte Vorfilm „Zivilcourage“. Interessierte Schülerinnen und Schüler ab der 8. Klasse können sich bis Freitag, 10. Oktober, bei Sabine Folkens von der Jugendpflege Wilhelmshaven anmelden – telefonisch unter 04421 / 161651 oder per E-Mail an sabine.folkens@wilhelmshaven.de. Artikel: https://zeitungskiosk.nwzonline.de/titles/wilhelmshavenerzeitung/6387/publications/3433/pages/4/articles/2371081/4/1
- Wie Peter Lewald als Vorsitzender den Präventionsverein voranbringen will
Der neue Vorsitzende Peter Lewald und VKP-Geschäftsführerin Marnie Menkens arbeiten bei der Ausrichtung des Vereins eng zusammen Mit Peter Lewald übernimmt ein Präventionsexperte den Vorsitz des Vereins für kommunale Prävention in Wilhelmshaven. Was er plant und wie er zu dem Posten gekommen ist. Neue Spitze, bewährter Kurs: Mit Peter Lewald hat der Verein zur Förderung kommunaler Prävention (VKP) einen neuen Vorsitzenden, der als früherer Leiter des Präventionsteams der Polizeiinspektion Wilhelmshaven-Friesland vom Fach ist. Mehr noch: Der 66-Jährige war damals dabei, als der Verein im Jahr 2009 von der örtlichen Polizeiinspektion und Vertretern der Stadtverwaltung gegründet wurde. Ziel war es damals, der Kriminalitätsbelastung und dem subjektiven Unsicherheitsgefühl der Menschen durch Präventionsmaßnahmen und Aufklärung etwas entgegenzusetzen. Die Universität Potsdam hatte im Auftrag des Vereins eine „Sozialraumanalyse“ erstellt und Handlungsempfehlungen für Polizei, Stadtverwaltung und den Präventionsverein erarbeitet. So entstanden Angebote wie der Täter-Opfer-Ausgleich, Sicherheitstrainings für Senioren, Selbstbehauptungskurse oder der Präventionslauf in Rüstersiel. Jedes Jahr ein Schwerpunktthema setzen Jetzt will Lewald den Verein als Vorsitzender weiter voranbringen. Große Neuerungen seien dafür aber aus Sicht von Lewald gar nicht nötig. „Ich übernehme eine gut geschmierte Maschine in tollem Drehzahlbereich“, betonte er jetzt im Pressegespräch. Fest steht: Ein wesentlicher Schwerpunkt bleibe die Kriminalprävention. Daneben werden inzwischen auch Themen wie Gesundheit, Integration sowie Bildungs- und Medienkompetenz verstärkt in den Fokus gerückt. Der Verein will sich jedes Jahr einen neuen Schwerpunkt vornehmen. In diesem Jahr lag der Fokus unter anderem beim Thema Medienkompetenz. Dauerbrenner bleibe das Streitschlichter-Projekt, bei dem Schüler an ihren Schulen kleinere Konflikte unter Mitschülern schlichten. Es soll weiter auf andere Schulen ausgeweitet werden. Weitere Selbstbehauptungskurse für Frauen sind nicht zuletzt wegen der großen Nachfrage in der Planung, erklärt VKP-Geschäftsführerin Marnie Menkens, die mit Lewald bei der thematischen Ausrichtung eng zusammenarbeitet. Mit Präventionsthemen insbesondere im Jugendbereich kennt sich der neue Vorsitzende bestens aus. Der ehemalige Kriminalbeamte war 47 Jahre bei der Polizei, unter anderem 20 Jahre als Ermittler, später dann als Beauftragter für Jugendprävention und zudem Leiter des Präventionsteams der Polizeiinspektion Wilhelmshaven-Friesland. Seit knapp zwei Jahren ist er nun im Ruhestand, wollte sich aber unbedingt wieder in diesem Bereich ehrenamtlich engagieren. „Ich hatte mich angeboten, eine Aufgabe im Vorstand zu übernehmen – den Vorsitz hatte ich dabei eigentlich nicht im Sinn“, sagt der Wilhelmshavener. Bei einem Kursus für Streitschlichtermentoren, bei dem Lewald seine Kenntnisse auffrischte, kam es dann doch anders. Dort kam er mit seinem Vorgänger Dennis Futterlieb ins Gespräch, der berufsbedingt nach Norwegen auswandert und den VKP-Vorsitz deshalb abgeben wollte. „Abend für Unterstützer“ geplant Neben der Netzwerkarbeit will Lewald den Fokus insbesondere auf das Einwerben von Sponsoren lenken. Denn ohne Spenden ließen sich viele Angebote des VKP nicht realisieren, so Lewald. Der Verein hat deshalb den Abend für Unterstützer eingeführt, zu dem Förderer eingeladen werden. Er soll erstmals im November stattfinden. Dort bekommen Spender bei Vorführungen etwa von den Streitschlichtern Einblicke in die Ergebnisse, die mit ihrem Geld erst möglich geworden sind. Artikel: https://www.nwzonline.de/wilhelmshaven/praevention-in-wilhelmshaven-neuer-vorsitzender-peter-lewald-fuehrt-vkp-mit-frischem-fokus_a_4,2,2273543911.html
- Selbstverteidigung – Diesen zwölf Frauen aus Wilhelmshaven kann keiner mehr was
In Wilhelmshaven bietet der VKP aufgrund des Erfolgs erneut einen kostenlosen Selbstverteidigungskurs für Frauen an. Der Kurs stärkt Selbstbewusstsein und Sicherheit. „Frauen sind im Alltag viel häufiger Situationen ausgesetzt, in denen sie Angst haben, als Männer“, sagt Marnie Menkens, Geschäftsführerin des Vereins für Kommunale Prävention gegen Gewalt (VKP) in Wilhelmshaven. Zu lernen, wie sie sich selbst verteidigen und schützen können, wie sie für sich selbst einstehen, könne helfen, die Angst im Alltag zu mildern. 12 Frauen haben wahre Stärke bewiesen Aus diesem Grund bot der VKP erneut einen kostenlosen Selbstverteidigungskurs für Frauen im Kampfkunststudio Krebser an – gesponsert durch die Volksbank Wilhelmshaven und Simon Rebitzer (Öffentliche Oldenburg). Zwölf Frauen lernten, die eigene körperliche Autonomie zu schützen und ihrer eigenen Stimme Kraft zu verleihen. Denn neben der Selbstverteidigung stand auch Selbstbehauptung auf der Tagesordnung. „Denn mit der richtigen Technik kommt auch aus der zartesten Frau eine ganz schöne Wucht raus“, so Menkens, die selbst aus dem Kampfsport kommt und weiß, wie wichtig Wiederholungen sind, um Abfolgen zu verinnerlichen. So wurden Abläufe zur Abwehr trainiert, Schlag- sowie Tritttechniken eingeübt und auch die Stimme als Instrument der Verteidigung eingesetzt. „Auch schüchterne und zurückhaltende Frauen fanden schnell Spaß an dem Kurs, brachten sich mit vollem Elan ein und absolvierten die Übungen zum Schluss ohne Zögern“, beobachtete Marnie Menkens. „Durch den Kurs konnten zwölf Frauen verschiedenen Alters ihr Selbstbewusstsein und das damit verbundene Sicherheitsgefühl nachhaltig stärken und zudem neue Kontakte knüpfen.“ Einigen Frauen gefiel es so gut, dass sie Kampfsport regelmäßig fortführen möchten. Aufgrund des Erfolges wird im November ein weiterer kostenloser Kurs (ab 18 Jahren) stattfinden. Die Termine sind im Kampfkunststudio Krebser, Schulstraße 4/6. jeweils am Freitag, 14., 21. und 28. November, von 12.15 bis 13.30 Uhr. Der letzte Termin geht etwas länger; bis 14 Uhr. Anmeldungen unter info@vkp-whv.de . Die Termine sind aufeinander aufbauend und sollten nacheinander wahrgenommen werden können. Artikel: https://www.nwzonline.de/wilhelmshaven/selbstverteidigung-in-wilhelmshaven-kostenloser-kurs-des-vkp-fuer-frauen-im-november_a_4,2,2180302638.html
- "Sicherheit Erfahren" Fahrradtour am 17. September 2025
Samia Thoebel (Verkehrssicherheitsberaterin der Polizei WHV/FRI) zeigt Gefahrenzonen auf Die Fahrradtour ,,Sicherheit erfahren”, veranstaltet vom Verein zur Förderung kommunaler Prävention in Wilhelmshaven und durchgeführt von der Samia Thoebel von der Polizei Wilhelmshaven/Friesland, wurde erneut sehr gut von den Teilnehmern angenommen und beklatscht. Beginnend am Büro des VKP zog der Trupp gen Supermarkt, rüber zum Parkplatz am Sportforum, den Neuengrodener Weg entlang zwischen den Kleingärten hindurch bis zur Friedenstraße, zur Bank an der Gökerstraße und weiter zum Jugendamt. Geendet hat die Tour wieder beim Büro des VKP. Zu Beginn gab es eine kurze Einweisung weshalb der Helm wichtig ist, sowie eine Fahrrad-Inspektion mit Prüfplaketten. Unterwegs wurden dann verschiedene Stationen angefahren: Neben den Erklärungen der Beschilderung für Radfahrer, Fahrradwegen und das Überqueren von Bedarfsampeln wurde ein Linienbus der Stadtwerke Wilhelmshaven abbestellt, um den Teilnehmern der Tour die toten Winkel eines Busses nahezulegen. Zusätzlich wurde dieses Mal durch den Busfahrer auch die Bremswege eines Busses veranschaulicht, indem die Teilnehmer eine Vollbremsung am eigenen Leib erfahren durften: Bei nur 7km/h und trotz festhalten ging ein ordentlicher Ruck durch alle Beteiligten und erzeugte das Gefühl der Bus bliebe direkt auf der Stelle stehen. In der Bank wurden dann durch Peter Lewald, Vorsitzender des VKP, die Risiken und Betrugsmaschen beim Geldabheben und beim Mitführen des Bargeldes erläutert und veranschaulicht. Zum Schluss wurde beim Jugendamt ein kurzer Überblick über dessen Größe, Strukturen und Wirkung gegeben. Stärkungen in Form von Äpfeln, Müsliriegeln und Getränken wurden vom Verein zur Förderung kommunaler Prävention während der Fahrt bereitgestellt. Zum Schluss bekam jeder Teilnehmer noch eine Tasche vom VKP überreicht, in der Reflektor-Westen, Helm- und Sattel-Überzüge und weitere nützliche Dinge befanden, welche von Simon Rebitzer (Öffentliche Oldenburg) gespendet wurden. Dies war nun für dieses Jahr die letzte ,,Sicherheit erfahren” Fahrradtour. Aufgrund der guten Resonanz der ,,Sicherheit erfahren” Touren und auch der Abend-Radtouren werden nächstes Jahr weitere Touren beider Angebote angeboten. Infos hierzu werden rechtzeitig in der Zeitung sowie auf der Webseite des VKP veröffentlicht.
- Grundschüler begeistern mit Gefühlschaos
Erfolgreiches Theaterprojekt an der Grundschule Altengroden Wie er wohl wird, der erste Schultag in einer neuen Schule? Anna steht dieser Tag bevor und alle Gefühle machen sich mit ihr auf den Weg. Das Gefühlschaos zum Schulstart brachten jetzt die Schülerinnen und Schüler der 2. bis 4. Klasse der Grundschule Altengroden auf die Bühne. Entstanden ist das Stück während der Projektwoche, in der eine Woche lang Tanz, Gesang und Schauspiel geprobt wurden. Geleitet wurden die Workshops von Trainerinnen und Trainern des Tanzstudios Let’s Dance. Sabrina Alexiadis hatte das Stück „Lauter leise Stimmen“ eigens für die Grundschule geschrieben. Die Hauptdarsteller des Musicals Weitere Workshops zum Thema Selbstverteidigung wurden vom Kampfsportstudio Krebser ebenso angeboten wie Workshops durch die Lehrkräfte zum Thema Toleranz und Haltung. Ebenfalls beteiligten sich Kerstin Wegener und Reiner Peters als Märchenerzähler mit musikalischer Begleitung. Möglich war diese Projektwoche durch die finanzielle Unterstützung des Fördervereins der Grundschule Altengroden und der Sparkasse sowie des Kiwanis-Clubs, der durch den Verein für kommunale Prävention (VKP) von Marnie Menkens auf das Projekt aufmerksam gemacht wurde. Bei der Abschlussaufführung zeigten alle Kinder ihr Talent und präsentierten, was sie innerhalb kürzester Zeit gemeinsam erreicht hatten. „Ein tolles Gemeinschaftserlebnis für die Kinder, von dem sie noch lange erzählen werden“, sagt die kommissarische Schulleiterin Christina Casseboom. Im Anschluss an die Präsentation, zu der auch Eltern und das Kollegium anwesend waren, wurde auf dem Schulhof noch ein wenig gefeiert. Die Freizeitstätte Krähenbusch hatte dafür einen Spielewagen und eine Hüpfburg mitgebracht. Artikel: https://zeitungskiosk.nwzonline.de/titles/wilhelmshavenerzeitung/6387/publications/3411/pages/4/articles/2355219/4/2
- Was tun bei Stromausfällen und anderen Krisen?
Berufsfeuerwehr Wilhelmshaven startet Vortragsreihe – Keine Anmeldung erforderlich Plötzlich ist der Strom weg – im schlimmsten Fall in der ganzen Stadt. Wohl dem, der vorgebeugt hat. Mit genügend Kerzen und Feuerzeugen, Taschenlampen und Batterien, einem Kurbelradio und Lebensmitteln, um eine Zeit lang über die Runden zu kommen. Tim Schriemer von der Berufsfeuerwehr Wilhelmshaven weiß genau, worauf es in so einem Fall ankommt. Und er weiß ebenso gut, dass sich viele Menschen nur ungern mit dem Thema Bevölkerungsschutz beschäftigen. Tim Schriemer von der Berufsfeuerwehr und Marnie Menkens Erster Vortrag über Stromausfälle Eine gemeinsame Vortragsreihe der Berufsfeuerwehr und des Vereins zur Förderung kommunaler Prävention (VKP) soll Menschen für dieses Thema sensibilisieren und ihnen Tipps für den Alltag an die Hand geben. „Wir wollen dabei keinesfalls Panik schüren“, betont Schriemer. Es sei aber wichtig, im Falle einer Katastrophenlage zu wissen, worauf es ankomme. Das trage am Ende zur Beruhigung bei. Insgesamt stehen drei Vorträge auf dem Programm, die jeweils um 16.30 Uhr im Mehrgenerationenhaus an der Banter Kirche stattfinden. Der erste Vortrag ist am Montag, 29. September, und beschäftigt sich mit dem Thema Stromausfall, das durch den Vorfall in Berlin brandaktuell ist. Im Südosten der Hauptstadt waren Haushalte 60 Stunden lang nach einem Brandanschlag ohne Strom. In Wilhelmshaven sorgte in diesem Jahr indessen der Brand in einem Trafohäuschen dafür, dass ein Teil des Stadtgebiets kurzfristig ohne Strom war, wenn auch längst nicht so lange wie in Berlin. Ein Vogel hatte damals für einen Kurzschluss im Trafohäuschen ausgelöst. In seinem Vortrag wird Schriemer Tipps geben, welche Vorräte für den Fall eines längeren Blackouts sinnvoll sind und wie Hilfe gerufen werden kann, wenn übliche Kommunikationsmittel nicht mehr funktionieren. Zudem geht Schriemer auf denkbare Verläufe ein und erklärt, welche Abläufe in Gang gesetzt werden, um die Stromversorgung wieder herzustellen. Themen: Bevorratung und Brandschutz Der zweite Vortrag am 11. November beschäftigt sich grundsätzlich mit der Vorbereitung auf Krisensituation. Es geht dabei um Hinweise zur Bevorratung, aber auch um die Frage, wie sich Nachbarn gegenseitig helfen können. Der dritte Vortrag ist am 26. Januar 2026 und steht ganz im Zeichen des Brandschutzes. Schriemer gibt Tipps zur Vorbeugung und dem richtigen Verhalten im Ernstfall. Zudem benennt der Experte Brandgefahren im Haushalt und geht auf den richtigen Umgang etwa mit Akkus ein. Die einzelnen Vorträge sind kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Artikel: https://zeitungskiosk.nwzonline.de/titles/wilhelmshavenerzeitung/6387/publications/3411/pages/2/articles/2355219/3/2












