VKP startet mit vielfältigen Präventionsprojekten ins Jahr 2026
- Marnie Menkens

- vor 4 Tagen
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Aufklärung über Suchtgefahren, Förderung von Zivilcourage, Streitschlichterarbeit und Selbstbehauptungskurse: Der Verein für kommunale Prävention (VKP) blickt auf ein ereignisreiches Jahr 2026. Bereits rund 40 Veranstaltungen und Projekte sind fest eingeplant, weitere Vorhaben befinden sich in Vorbereitung. Der Vorsitzende des Vereins, Peter Lewald, stellte gemeinsam mit der Geschäftsführerin Marnie Menkens die inhaltlichen Schwerpunkte und Ziele für das kommende Jahr vor.
Gesundheitsprävention gewinnt an Bedeutung
Ein besonderer Fokus liegt 2026 auf der Gesundheitsprävention. Geplant sind unterschiedliche Formate wie Vorträge, Workshops und Mitmachangebote, unter anderem zur Prävention von Suchterkrankungen. Diese Angebote richten sich grundsätzlich an alle Altersgruppen. Gerade bei suchtbezogenen Themen sei es jedoch wichtig, junge Menschen frühzeitig zu erreichen, betont Lewald.
Auch die bewährte Zusammenarbeit mit Schulen wird fortgesetzt und weiter ausgebaut. Ein zentrales Projekt bleibt dabei die Streitschlichterarbeit. Schülerinnen und Schüler werden geschult, um kleinere Konflikte im Schulalltag eigenständig und friedlich zu lösen. Mittlerweile beteiligen sich nicht nur Grundschulen, sondern zunehmend auch weiterführende Schulen an dem Programm.

Streitschlichter-Symposium und Tag der Zivilcourage
Erstmals ist für die zweite Jahreshälfte ein Streitschlichter-Symposium geplant. Dabei sollen sich die engagierten Jugendlichen austauschen, voneinander lernen und gemeinsam einen erlebnisreichen Tag verbringen.
Bereits fest im Kalender steht der Tag der Zivilcourage am 11. März. An diesem Tag werden Menschen ausgezeichnet, die durch ihr Handeln anderen in schwierigen oder gefährlichen Situationen geholfen haben und damit ein besonderes Maß an Mut und Verantwortung gezeigt haben.
Erfolgreiche Projekte werden weiterentwickelt
An bewährten Angeboten hält der VKP nicht nur fest, sondern erweitert sie gezielt. Dazu zählen die Selbstbehauptungs- und Selbstverteidigungskurse für Frauen, die im vergangenen Jahr auf große Resonanz gestoßen sind. In diesem Jahr werden zusätzliche Kurse für Seniorinnen sowie für Mädchen angeboten.
Auch die Präventionskampagne „Klippo“ wird weiter vorangetrieben. Beteiligt sind zahlreiche Geschäfte und Einrichtungen, die Kindern in bedrohlichen Situationen als sichere Anlaufstellen dienen. Um das Projekt weiter bekannt zu machen, plant der VKP in diesem Jahr ein gemeinsames „Klippo“-Fest für alle Beteiligten. In diesem Rahmen soll auch ein Film Premiere feiern, der von Grundschülerinnen und Grundschülern erarbeitet wurde.
Darüber hinaus versteht sich der VKP weiterhin als Ansprechpartner für alle Fragen rund um Prävention und Sicherheit.
Erweiterte Sprechzeiten im VKP-Büro
„Wir haben stets ein offenes Ohr für Anregungen, Ideen und Anliegen aus der Bevölkerung“, betont Geschäftsführerin Marnie Menkens. Im VKP-Büro in der Störtebekerstraße 3 bietet sie regelmäßig dienstags von 10 bis 13 Uhr eine offene Sprechzeit an.
Neu hinzu kommt ein weiteres Beratungsangebot: Volker Perschmann (Schatzmeister VKP) steht als ehrenamtlicher Sicherheitsberater jeden ersten Montag im Monat von 16:30 bis 18:00 Uhr für Fragen rund um das Thema Sicherheit zur Verfügung. Der erste Termin findet am 2. März statt.
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