top of page
Logo mit Ä_edited.png

Projektwoche an der IGS zeigt Wege aus der Gewalt

Fünf Tage Gewaltprävention in Jahrgang 6 an der IGS Wilhelmshaven. Eine Projektwoche mit vielen Eindrücken.


In der Jahrgangsstufe 6 der IGS Wilhelmshaven stand, nun schon im dritten Jahr, Ende März eine fünftägige Projektwoche ganz im Zeichen der Gewaltprävention. Jede Stammgruppe arbeitete kreativ daran, das Thema greifbar zu machen und eigene Lösungswege zu entwickeln.

Hinzu kam ein Ausflug mit dem Kooperationspartnern des KSK (Kampkunststudio Krebser), bei dem die SchülerInnen Einblicke darin erhielten, wie Körperbeherrschung und Stimme in Konfliktsituationen helfen können. Anhand von praktischen Übungen wurde gezeigt, wie man deeskalierend wirkt und Konflikte entschärfen kann.

Zusätzlich lernten die SchülerInnen mit der Mediatorin Elke Uldahl die theoretischen Grundlagen der gewaltfreien Kommunikation kennen und bekamen einen Einblick in das Modell der Eskalationsstufen, um frühzeitig Gegenstrategien in Konflikten zu erkennen.

Des Weiteren konnten die SchülerInnen in einem Parcours in der Sporthalle unter Anleitung gezieltes Kräftemessen üben – ein Fokus lag dabei auf sicherem Umgang, Fairness und gegenseitigem Respekt.

Kern der Woche waren vor Allem die eigenen Projektarbeiten der einzelnen Stammgruppen. Jede Gruppe setzte das Thema Gewaltprävention auf individuelle Weise um. So entstanden selbstentwickelte Foto-Stories, Stop-Motion-Videos, Kurzfilme und eigens kreierte Escape Rooms. Bei der Abschlussveranstaltung wurden die Ergebnisse allen Teilnehmenden vorgestellt, mit dem Ziel Lernwege sichtbar zu machen, kreative Ansätze zu feiern und den Austausch zwischen den Klassen zu fördern.


An der Projektwoche beteiligte Kooperationspartner/innen
An der Projektwoche beteiligte Kooperationspartner/innen

Die Projektwoche zeigte eindrucksvoll, wie Gewaltprävention lebendig und praxisnah gestaltet werden kann – mit Bewegung, Theorie, Selbstreflexion und viel kreativem Engagement. Die Schule betonte, dass dieser Mix aus pädagogischer Anleitung und eigenständiger Arbeit das Verständnis für gewaltfreie Konfliktlösungen nachhaltig stärken soll. Unterstützt wurde das Projekt von Simon Rebitzer (Öffentliche Oldenburg).


Kommentare


bottom of page