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  • Natur pur ohne Smartphone

    Daran mussten sich die Kinder wohl erst einmal gewöhnen: Ohne Handyempfang und fernab digitaler Ablenkung genossen 27 Grundschüler während der Herbstfreizeit des Vereins zur Förderung kommunaler Prävention (VKP) im Waldhaus Zetel eine unbeschwerte Zeit in der Natur. Gesponsert wurde die Freizeit vom „Kiwanis Club Wilhelmshaven/Friesland“. In Kooperation mit der städtischen Schulsozialarbeit wurde ein Team aus Betreuern zusammengestellt, das die Kinder fünf Tage lang professionell begleitete. Der Besuch der "German Garrison" verkleidet als Star Wars Figuren war einer der Höhepunkte der Freizeit Auf dem weitläufigen Gelände tobten sie sich beim Klettern, Fußball- und Volleyballspielen aus und trugen spannende Duelle an Tischtennisplatten und Kickertischen aus. Kreative Bastelangebote sorgten bei Regen für Abwechslung und einige besondere Programmpunkte machten die Freizeit zu einem unvergesslichen Erlebnis. Keine Zeit für Langeweile Ganz im Sinne der Präventionsarbeit des VKP bot das „Kampfkunst-Studio Krebser“ einen Selbstbehauptungskurs an, bei dem die Kinder spielerisch lernten, ihre Grenzen zu erkennen und selbstbewusst aufzutreten. Für kreative Köpfe stellte der Verein „Bricks am Meer“ reichlich Lego zur Verfügung, schnell entstanden fantasievolle Figuren und kleine Kunstwerke aus den bunten Steinen. Große Begeisterung löste auch der Besuch der „German Garrison“, einer Gruppe von Star-Wars-Fans, aus: Verkleidet als Darth Vader und andere bekannte Figuren sorgten sie für strahlende Gesichter und leuchtende Augen. Lichter- und Grillfest Mit selbstgebastelten Laternen und Kerzengläsern erhellten die Kinder den Platz am Waldhaus – „ein stimmungsvoller Ausklang einer Freizeit zusammen mit allen Kooperationspartnern, die wieder einmal zeigte, wie viel Freude gemeinsames Erleben, Bewegung und Kreativität bereiten können“, freute sich Marnie Menkens, Geschäftsführerin des VKP. „Für uns steht der Präventionsgedanke im Vordergrund: Besonders Gewaltprävention und Gesundheitsprävention konnten wir den Kindern spielerisch nahebringen.“ Artikel: https://zeitungskiosk.nwzonline.de/titles/wilhelmshavenerzeitung/6387/publications/3454/pages/2/articles/2385103/3/2

  • Jugendfilmtage 2025

    Zahlreiche Institutionen beteiligen sich auch in diesem Jahr wieder an den Jugend-Filmtagen vom 4. bis 6. November im UCI-Kino Wilhelmshaven. BILD: Michael Hacker Zwei Filme, zwei starke Botschaften Unter der Leitung von UCI-Betriebsleiter Michael Kundy hat die Arbeitsgruppe auch in diesem Jahr zwei Filme ausgewählt, die nicht nur unterhalten, sondern zum Nachdenken anregen. „Better Man“ erzählt die Geschichte von Robbie Williams, der nach der Trennung seiner Eltern bei seiner Großmutter aufwächst. Der Film begleitet ihn auf seinem Weg zwischen Selbstzweifeln, Erfolgsdruck und dem ständigen Versuch, seinen Platz im Rampenlicht zu behaupten. Eine besondere filmische Idee: Robbie wird als Schimpanse dargestellt: ein Symbol für seine innere Zerrissenheit und den Kampf um Selbstfindung. Ein Band-Casting verändert schließlich sein Leben, mit allen Höhen und Tiefen, die der Ruhm mit sich bringt. „Barbie“ ist eine satirische Gesellschaftskomödie, die auf humorvolle, aber kritische Weise Themenwie Feminismus, Schönheitsideale und Geschlechterrollen beleuchtet. In Barbieland ist nur perfekt, wer der Norm entspricht – bis Barbie (gespielt von Margot Robbie) plötzlich aus der Rolle fällt. Gemeinsam mit Ken, der in der realen Welt das Patriarchat entdeckt, beginnt eine Suche nach Identität und Selbstbestimmung. Die Botschaft: Nur wer sich von Erwartungen löst, kann wirklich er selbst sein – ein wichtiges Thema, gerade für junge Menschen. Mehr als nur Kino Mehr als 500 Jugendliche haben sich bereits für die Jugendfilmtage in Wilhelmshaven angemeldet – und es sind noch Plätze frei! „Im letzten Jahr waren es über 1.100 Teilnehmende, die unser Angebot genutzt haben“, berichtet Jan Gerjets. Auch in diesem Jahr werden die Filmvorführungen von Mitmachaktionen und Infoständen begleitet. Dort stehen die teilnehmenden Einrichtungen Rede und Antwort. Wer lieber anonym bleiben möchte, kann sich einen Flyer mit QR-Code mitnehmen und die Infos später in Ruhe durchsehen. Als Einstimmung läuft erneut der in Wilhelmshaven gedrehte Vorfilm „Zivilcourage“. Interessierte Schülerinnen und Schüler ab der 8. Klasse können sich bis Freitag, 10. Oktober, bei Sabine Folkens von der Jugendpflege Wilhelmshaven anmelden – telefonisch unter 04421 / 161651 oder per E-Mail an sabine.folkens@wilhelmshaven.de. Artikel: https://zeitungskiosk.nwzonline.de/titles/wilhelmshavenerzeitung/6387/publications/3433/pages/4/articles/2371081/4/1

  • Wie Peter Lewald als Vorsitzender den Präventionsverein voranbringen will

    Der neue Vorsitzende Peter Lewald und VKP-Geschäftsführerin Marnie Menkens arbeiten bei der Ausrichtung des Vereins eng zusammen Mit Peter Lewald übernimmt ein Präventionsexperte den Vorsitz des Vereins für kommunale Prävention in Wilhelmshaven. Was er plant und wie er zu dem Posten gekommen ist. Neue Spitze, bewährter Kurs: Mit Peter Lewald hat der Verein zur Förderung kommunaler Prävention (VKP) einen neuen Vorsitzenden, der als früherer Leiter des Präventionsteams der Polizeiinspektion Wilhelmshaven-Friesland vom Fach ist. Mehr noch: Der 66-Jährige war damals dabei, als der Verein im Jahr 2009 von der örtlichen Polizeiinspektion und Vertretern der Stadtverwaltung gegründet wurde. Ziel war es damals, der Kriminalitätsbelastung und dem subjektiven Unsicherheitsgefühl der Menschen durch Präventionsmaßnahmen und Aufklärung etwas entgegenzusetzen. Die Universität Potsdam hatte im Auftrag des Vereins eine „Sozialraumanalyse“ erstellt und Handlungsempfehlungen für Polizei, Stadtverwaltung und den Präventionsverein erarbeitet. So entstanden Angebote wie der Täter-Opfer-Ausgleich, Sicherheitstrainings für Senioren, Selbstbehauptungskurse oder der Präventionslauf in Rüstersiel. Jedes Jahr ein Schwerpunktthema setzen Jetzt will Lewald den Verein als Vorsitzender weiter voranbringen. Große Neuerungen seien dafür aber aus Sicht von Lewald gar nicht nötig. „Ich übernehme eine gut geschmierte Maschine in tollem Drehzahlbereich“, betonte er jetzt im Pressegespräch. Fest steht: Ein wesentlicher Schwerpunkt bleibe die Kriminalprävention. Daneben werden inzwischen auch Themen wie Gesundheit, Integration sowie Bildungs- und Medienkompetenz verstärkt in den Fokus gerückt. Der Verein will sich jedes Jahr einen neuen Schwerpunkt vornehmen. In diesem Jahr lag der Fokus unter anderem beim Thema Medienkompetenz. Dauerbrenner bleibe das Streitschlichter-Projekt, bei dem Schüler an ihren Schulen kleinere Konflikte unter Mitschülern schlichten. Es soll weiter auf andere Schulen ausgeweitet werden. Weitere Selbstbehauptungskurse für Frauen sind nicht zuletzt wegen der großen Nachfrage in der Planung, erklärt VKP-Geschäftsführerin Marnie Menkens, die mit Lewald bei der thematischen Ausrichtung eng zusammenarbeitet. Mit Präventionsthemen insbesondere im Jugendbereich kennt sich der neue Vorsitzende bestens aus. Der ehemalige Kriminalbeamte war 47 Jahre bei der Polizei, unter anderem 20 Jahre als Ermittler, später dann als Beauftragter für Jugendprävention und zudem Leiter des Präventionsteams der Polizeiinspektion Wilhelmshaven-Friesland. Seit knapp zwei Jahren ist er nun im Ruhestand, wollte sich aber unbedingt wieder in diesem Bereich ehrenamtlich engagieren. „Ich hatte mich angeboten, eine Aufgabe im Vorstand zu übernehmen – den Vorsitz hatte ich dabei eigentlich nicht im Sinn“, sagt der Wilhelmshavener. Bei einem Kursus für Streitschlichtermentoren, bei dem Lewald seine Kenntnisse auffrischte, kam es dann doch anders. Dort kam er mit seinem Vorgänger Dennis Futterlieb ins Gespräch, der berufsbedingt nach Norwegen auswandert und den VKP-Vorsitz deshalb abgeben wollte. „Abend für Unterstützer“ geplant Neben der Netzwerkarbeit will Lewald den Fokus insbesondere auf das Einwerben von Sponsoren lenken. Denn ohne Spenden ließen sich viele Angebote des VKP nicht realisieren, so Lewald. Der Verein hat deshalb den Abend für Unterstützer eingeführt, zu dem Förderer eingeladen werden. Er soll erstmals im November stattfinden. Dort bekommen Spender bei Vorführungen etwa von den Streitschlichtern Einblicke in die Ergebnisse, die mit ihrem Geld erst möglich geworden sind. Artikel: https://www.nwzonline.de/wilhelmshaven/praevention-in-wilhelmshaven-neuer-vorsitzender-peter-lewald-fuehrt-vkp-mit-frischem-fokus_a_4,2,2273543911.html

  • Selbstverteidigung – Diesen zwölf Frauen aus Wilhelmshaven kann keiner mehr was

    In Wilhelmshaven bietet der VKP aufgrund des Erfolgs erneut einen kostenlosen Selbstverteidigungskurs für Frauen an. Der Kurs stärkt Selbstbewusstsein und Sicherheit. „Frauen sind im Alltag viel häufiger Situationen ausgesetzt, in denen sie Angst haben, als Männer“, sagt Marnie Menkens, Geschäftsführerin des Vereins für Kommunale Prävention gegen Gewalt (VKP) in Wilhelmshaven. Zu lernen, wie sie sich selbst verteidigen und schützen können, wie sie für sich selbst einstehen, könne helfen, die Angst im Alltag zu mildern. 12 Frauen haben wahre Stärke bewiesen Aus diesem Grund bot der VKP erneut einen kostenlosen Selbstverteidigungskurs für Frauen im Kampfkunststudio Krebser an – gesponsert durch die Volksbank Wilhelmshaven und Simon Rebitzer (Öffentliche Oldenburg). Zwölf Frauen lernten, die eigene körperliche Autonomie zu schützen und ihrer eigenen Stimme Kraft zu verleihen. Denn neben der Selbstverteidigung stand auch Selbstbehauptung auf der Tagesordnung. „Denn mit der richtigen Technik kommt auch aus der zartesten Frau eine ganz schöne Wucht raus“, so Menkens, die selbst aus dem Kampfsport kommt und weiß, wie wichtig Wiederholungen sind, um Abfolgen zu verinnerlichen. So wurden Abläufe zur Abwehr trainiert, Schlag- sowie Tritttechniken eingeübt und auch die Stimme als Instrument der Verteidigung eingesetzt. „Auch schüchterne und zurückhaltende Frauen fanden schnell Spaß an dem Kurs, brachten sich mit vollem Elan ein und absolvierten die Übungen zum Schluss ohne Zögern“, beobachtete Marnie Menkens. „Durch den Kurs konnten zwölf Frauen verschiedenen Alters ihr Selbstbewusstsein und das damit verbundene Sicherheitsgefühl nachhaltig stärken und zudem neue Kontakte knüpfen.“ Einigen Frauen gefiel es so gut, dass sie Kampfsport regelmäßig fortführen möchten. Aufgrund des Erfolges wird im November ein weiterer kostenloser Kurs (ab 18 Jahren) stattfinden. Die Termine sind im Kampfkunststudio Krebser, Schulstraße 4/6. jeweils am Freitag, 14., 21. und 28. November, von 12.15 bis 13.30 Uhr. Der letzte Termin geht etwas länger; bis 14 Uhr. Anmeldungen unter info@vkp-whv.de . Die Termine sind aufeinander aufbauend und sollten nacheinander wahrgenommen werden können. Artikel: https://www.nwzonline.de/wilhelmshaven/selbstverteidigung-in-wilhelmshaven-kostenloser-kurs-des-vkp-fuer-frauen-im-november_a_4,2,2180302638.html

  • "Sicherheit Erfahren" Fahrradtour am 17. September 2025

    Samia Thoebel (Verkehrssicherheitsberaterin der Polizei WHV/FRI) zeigt Gefahrenzonen auf Die Fahrradtour ,,Sicherheit erfahren”, veranstaltet vom Verein zur Förderung kommunaler Prävention in Wilhelmshaven und durchgeführt von der Samia Thoebel von der Polizei Wilhelmshaven/Friesland, wurde erneut sehr gut von den Teilnehmern angenommen und beklatscht.  Beginnend am Büro des VKP zog der Trupp gen Supermarkt, rüber zum Parkplatz am Sportforum, den Neuengrodener Weg entlang zwischen den Kleingärten hindurch bis zur Friedenstraße, zur Bank an der Gökerstraße und weiter zum Jugendamt. Geendet hat die Tour wieder beim Büro des VKP.  Zu Beginn gab es eine kurze Einweisung weshalb der Helm wichtig ist, sowie eine Fahrrad-Inspektion mit Prüfplaketten. Unterwegs wurden dann verschiedene Stationen angefahren: Neben den Erklärungen der Beschilderung für Radfahrer, Fahrradwegen und das Überqueren von Bedarfsampeln wurde ein Linienbus der Stadtwerke Wilhelmshaven abbestellt, um den Teilnehmern der Tour die toten Winkel eines Busses nahezulegen. Zusätzlich wurde dieses Mal durch den Busfahrer auch die Bremswege eines Busses veranschaulicht, indem die Teilnehmer eine Vollbremsung am eigenen Leib erfahren durften: Bei nur 7km/h und trotz festhalten ging ein ordentlicher Ruck durch alle Beteiligten und erzeugte das Gefühl der Bus bliebe direkt auf der Stelle stehen.  In der Bank wurden dann durch Peter Lewald, Vorsitzender des VKP, die Risiken und Betrugsmaschen beim Geldabheben und beim Mitführen des Bargeldes erläutert und veranschaulicht. Zum Schluss wurde beim Jugendamt ein kurzer Überblick über dessen Größe, Strukturen und Wirkung gegeben.  Stärkungen in Form von Äpfeln, Müsliriegeln und Getränken wurden vom Verein zur Förderung kommunaler Prävention während der Fahrt bereitgestellt. Zum Schluss bekam jeder Teilnehmer noch eine Tasche vom VKP überreicht, in der Reflektor-Westen, Helm- und Sattel-Überzüge und weitere nützliche Dinge befanden, welche von Simon Rebitzer (Öffentliche Oldenburg) gespendet wurden.  Dies war nun für dieses Jahr die letzte ,,Sicherheit erfahren” Fahrradtour. Aufgrund der guten Resonanz der ,,Sicherheit erfahren” Touren und auch der Abend-Radtouren werden nächstes Jahr weitere Touren beider Angebote angeboten. Infos hierzu werden rechtzeitig in der Zeitung sowie auf der Webseite des VKP veröffentlicht.

  • Grundschüler begeistern mit Gefühlschaos

    Erfolgreiches Theaterprojekt an der Grundschule Altengroden Wie er wohl wird, der erste Schultag in einer neuen Schule? Anna steht dieser Tag bevor und alle Gefühle machen sich mit ihr auf den Weg. Das Gefühlschaos zum Schulstart brachten jetzt die Schülerinnen und Schüler der 2. bis 4. Klasse der Grundschule Altengroden auf die Bühne. Entstanden ist das Stück während der Projektwoche, in der eine Woche lang Tanz, Gesang und Schauspiel geprobt wurden. Geleitet wurden die Workshops von Trainerinnen und Trainern des Tanzstudios Let’s Dance. Sabrina Alexiadis hatte das Stück „Lauter leise Stimmen“ eigens für die Grundschule geschrieben. Die Hauptdarsteller des Musicals Weitere Workshops zum Thema Selbstverteidigung wurden vom Kampfsportstudio Krebser ebenso angeboten wie Workshops durch die Lehrkräfte zum Thema Toleranz und Haltung. Ebenfalls beteiligten sich Kerstin Wegener und Reiner Peters als Märchenerzähler mit musikalischer Begleitung. Möglich war diese Projektwoche durch die finanzielle Unterstützung des Fördervereins der Grundschule Altengroden und der Sparkasse sowie des Kiwanis-Clubs, der durch den Verein für kommunale Prävention (VKP) von Marnie Menkens auf das Projekt aufmerksam gemacht wurde. Bei der Abschlussaufführung zeigten alle Kinder ihr Talent und präsentierten, was sie innerhalb kürzester Zeit gemeinsam erreicht hatten. „Ein tolles Gemeinschaftserlebnis für die Kinder, von dem sie noch lange erzählen werden“, sagt die kommissarische Schulleiterin Christina Casseboom. Im Anschluss an die Präsentation, zu der auch Eltern und das Kollegium anwesend waren, wurde auf dem Schulhof noch ein wenig gefeiert. Die Freizeitstätte Krähenbusch hatte dafür einen Spielewagen und eine Hüpfburg mitgebracht. Artikel: https://zeitungskiosk.nwzonline.de/titles/wilhelmshavenerzeitung/6387/publications/3411/pages/4/articles/2355219/4/2

  • Was tun bei Stromausfällen und anderen Krisen?

    Berufsfeuerwehr Wilhelmshaven startet Vortragsreihe – Keine Anmeldung erforderlich Plötzlich ist der Strom weg – im schlimmsten Fall in der ganzen Stadt. Wohl dem, der vorgebeugt hat. Mit genügend Kerzen und Feuerzeugen, Taschenlampen und Batterien, einem Kurbelradio und Lebensmitteln, um eine Zeit lang über die Runden zu kommen. Tim Schriemer von der Berufsfeuerwehr Wilhelmshaven weiß genau, worauf es in so einem Fall ankommt. Und er weiß ebenso gut, dass sich viele Menschen nur ungern mit dem Thema Bevölkerungsschutz beschäftigen. Tim Schriemer von der Berufsfeuerwehr und Marnie Menkens Erster Vortrag über Stromausfälle Eine gemeinsame Vortragsreihe der Berufsfeuerwehr und des Vereins zur Förderung kommunaler Prävention (VKP) soll Menschen für dieses Thema sensibilisieren und ihnen Tipps für den Alltag an die Hand geben. „Wir wollen dabei keinesfalls Panik schüren“, betont Schriemer. Es sei aber wichtig, im Falle einer Katastrophenlage zu wissen, worauf es ankomme. Das trage am Ende zur Beruhigung bei. Insgesamt stehen drei Vorträge auf dem Programm, die jeweils um 16.30 Uhr im Mehrgenerationenhaus an der Banter Kirche stattfinden. Der erste Vortrag ist am Montag, 29. September, und beschäftigt sich mit dem Thema Stromausfall, das durch den Vorfall in Berlin brandaktuell ist. Im Südosten der Hauptstadt waren Haushalte 60 Stunden lang nach einem Brandanschlag ohne Strom. In Wilhelmshaven sorgte in diesem Jahr indessen der Brand in einem Trafohäuschen dafür, dass ein Teil des Stadtgebiets kurzfristig ohne Strom war, wenn auch längst nicht so lange wie in Berlin. Ein Vogel hatte damals für einen Kurzschluss im Trafohäuschen ausgelöst. In seinem Vortrag wird Schriemer Tipps geben, welche Vorräte für den Fall eines längeren Blackouts sinnvoll sind und wie Hilfe gerufen werden kann, wenn übliche Kommunikationsmittel nicht mehr funktionieren. Zudem geht Schriemer auf denkbare Verläufe ein und erklärt, welche Abläufe in Gang gesetzt werden, um die Stromversorgung wieder herzustellen. Themen: Bevorratung und Brandschutz Der zweite Vortrag am 11. November beschäftigt sich grundsätzlich mit der Vorbereitung auf Krisensituation. Es geht dabei um Hinweise zur Bevorratung, aber auch um die Frage, wie sich Nachbarn gegenseitig helfen können. Der dritte Vortrag ist am 26. Januar 2026 und steht ganz im Zeichen des Brandschutzes. Schriemer gibt Tipps zur Vorbeugung und dem richtigen Verhalten im Ernstfall. Zudem benennt der Experte Brandgefahren im Haushalt und geht auf den richtigen Umgang etwa mit Akkus ein. Die einzelnen Vorträge sind kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Artikel: https://zeitungskiosk.nwzonline.de/titles/wilhelmshavenerzeitung/6387/publications/3411/pages/2/articles/2355219/3/2

  • Radtour: Gemeinsam aktiv bleiben

    Die Radfahrer, kurz bevor es los ging Die letzte Radtour dieses Jahr, geführt durch Jörg Breuler vom ADFC, fand am 09. September 2025 statt und kann erneut als ein voller Erfolg eingestuft werden.  Altbekannte sowie neue Gesichter versammelten sich um 17 Uhr vor dem VKP-Büro für eine gemeinsame Abend-Radfahrt. 8 ältere Radfahrer/-innen nahmen diesmal an der Tour teil und lernten neue Strecken in und um die Stadt herum kennen; auch Altwilhelmshavener konnten mit dem einen oder anderen ihnen unbekannten Radweg begeistert werden.   Die Tour startete am Büro und verlief über Kirchreihe und Potenburg zum Ems-Jade Kanal bis zur A29, dann über den Loppelter Weg, den Altendeichsweg und Cäciliengroden. Eingekehrt wurde dann im Überflieger bevor es über den Rundweg Banter See zurück zum Grodendamm ging. Die Strecke umfasste 30km und hinterließ alle Mitfahrenden glücklich und zufrieden.  Aufgrund der guten Resonanz und dem einstimmigen gutem Feedback werden im kommenden Jahr weitere Radtouren angeboten.

  • Radtour verbindet Natur und Gemeinschaft

    VKP und ADFC veranstalten Tour speziell für Senioren – Fortsetzung ist geplant Für eine kleine Gruppe von elf älteren Radlerinnen und Radlern stand jetzt eine besondere Tour auf dem Programm. Der ADFC hatte gemeinsam mit dem Verein zur Förderung kommunaler Prävention (VKP) zu einer Radtour eingeladen, die Bewegung an der frischen Luft und Gemeinschaft versprach. Zum Start gab es eine kleine Stärkung und Warnwesten. „Schon beim Zusammenkommen herrschte eine positive Stimmung – eine Mischung aus Neugier und Vorfreude“, sagt VKP-Geschäftsführerin Marnie Menkens. Die Tour dauerte etwa zweieinhalb Stunden und führte über den Südstrand und Maaderadweg nach Rüstersiel mit Einkehr beim STV Wilhelmshaven in Voslapp, weiter zum Jade-Weser-Port, vorbei an den Kraftwerken und zurück nach Rüstersiel. Das Tempo war so gewählt, dass niemand zurückblieb, was sowohl Sicherheit als auch Gruppengefühl stärkte. Nach der Rückkehr blickten die Teilnehmenden auf eine gelungene Tour zurück: Zufriedene Gesichter und positive Rückmeldungen zeigten, dass die Kombination aus Bewegung, Natur und Geselligkeit genau den richtigen Nerv getroffen hatte und gerne wiederholt werden würde. Rund 11 Teilnehmer*innen haben sich angemeldet Aufgrund des reibungslosen Ablaufes und der guten Resonanz laden VKP und ADFC bereits zur nächsten Tour ein: Sie findet statt am Dienstag, 9. September, um 17 Uhr. Startpunkt ist an der Störtebekerstraße 3. Die Tour findet bei einer Anmeldung von mindestens fünf Personen statt. Info: info@vkp-whv.de oder 04421/7780942. Artikel: https://zeitungskiosk.nwzonline.de/titles/wilhelmshavenerzeitung/6387/publications/3403/pages/6/articles/2349835/6/3

  • Peter Lewald übernimmt den Vorsitz des VKP

    Präventionsverein stellt sich neu auf und zieht auf Mitgliederversammlung positive Bilanz Große Veränderungen beim Verein zur Förderung kommunaler Prävention (VKP): Auf der Mitgliederversammlung wurde jetzt nahezu der komplette Vorstand neu gewählt – darunter Peter Lewald als neuer Vorsitzender, der als früherer Präventionskoordinator der Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland das passende Rüstzeug für das Amt mitbringt. Sein Vorgänger Dennis Futterlieb hat nach einem Jahr das Amt niedergelegt, da er beruflich nach Norwegen auswandert. Er wird aber zusammen mit Simon Rebitzer die Kassenprüfung übernehmen. Jörg Beensen (stellv. Vorsitzender) hat sich während der Versammlung im Namen des Vorstandes bei ihm für seine geleistete Arbeit bedankt. Neu im Vorstand sind zudem Volker Perschmann und Horst Kiel. Perschmann fungiert nun zusätzlich als Schatzmeister. Jörg Beensen (stellv. Vorsitzender) hat sich im Namen des Vorstandes bei ihm bedankt. GF Marnie Menkens, Peter Lewald (neuer Vositzender) und Jörg Beensen (stellv. Vorsitzender) verabschieden Dennis Futterlieb (ehem. Vorsitzender) gebührend mit dem neuen Vorstand zusammen während eines Abschiedsessens Geschäftsführerin zieht positives Fazit Marnie Menkens wurde zudem nun offiziell in den Vorstand als Geschäftsführerin gewählt. Sie zog auf der Versammlung insgesamt eine positive Bilanz und ließ einige Projekte Revue passieren. „Die projektbezogenen Spenden haben sich im vergangenen Jahr gegenüber dem Vorjahr deutlich gesteigert“, freut sich Menkens. Dies sei zurückzuführen auf das starke Engagement und den engen Kontakt zu den Netzwerkpartnern. Das habe es dem VKP dieses Jahr ermöglicht, eine Vielzahl an Projekten durchführen. Als Beispiel nannte sie die Gewaltpräventionswochen an der Integrierten Gesamtschule Wilhelmshaven und der Grundschule Altengroden. Die Selbstverteidigungskurse für Frauen im Kampfsportstudio Krebser, die Schulmediatoren-Ausbildung und das Streitschlichter-Projekt seien weitere Erfolge. „Die Vielzahl an Anmeldungen sowie die stetige positive Rückmeldung der Teilnehmer zeigen, wie gut diese Aktionen und Projekte bei den Bürgern ankommen und wie sinnvoll diese Arbeit ist. Die Menschen knüpfen Kontakte, lachen gemeinsam, lernen gemeinsam und entwickeln ein Gefühl der Verbundenheit“, sagte die Geschäftsführerin. Ein Leuchtturmprojekt bleibt dabei die Ausbildung der Streitschlichter an den Grundschulen durch Schulmediatoren. In diesem Jahr wurde ein weiterer Durchgang dieser Ausbildung vorgenommen, um das Programm auch auf weiterführende Schulen ausweiten zu können. Projekte weiter erfolgreich Auch das Projekt „Klippo“, das Kindern und Jugendlichen eine sichere Anlaufstelle bei Problemen gewährt, hat weitere Mitstreiter gewonnen. Zudem ist es dem VKP wichtig, möglichst viel Präsenz zu zeigen, etwa auf Festen, in Gremien und durch Vortragsveranstaltungen. „Prävention sorgt für ein glücklicheres und freundlicheres Miteinander, da Probleme, die zu entstehen drohen, abgewendet werden können und es gar nicht erst zu einer Verschlechterung der Lebensqualität kommen muss“, betont Menkens die Bedeutung der Arbeit. „Ob Sicherheit im Netz und im Straßenverkehr, Zufluchtsorte oder auch einfach das Miteinander gegen die Einsamkeit: Der VKP bietet eine Anlaufstelle für Jeden.“ Artikel: https://zeitungskiosk.nwzonline.de/titles/wilhelmshavenerzeitung/6387/publications/3404/pages/6

  • 120 Streitschlichter freuen sich auf ihren ersten Einsatz

    Ausbildung an sieben Grundschulen abgeschlossen – Freude über großen Erfolg Sie kümmern sich auf Augenhöhe, wenn es mal Streit auf dem Pausenhof oder Zank in der Klasse gibt. Und das machen sie mit großer Begeisterung. Die Rede ist von den kleinen Streitschlichtern, die in ihren gelben und blauen Warnwesten an zahlreichen Grundschulen in Wilhelmshaven die Konflikte zwischen ihren Mitschülern lösen. Projekt fördert soziale Kompetenzen Jetzt bekommt das erfolgreiche Projekt des Vereins zur Förderung kommunaler Prävention (VKP) erneut Verstärkung. Zum Sommer hin wurden rund 120 Kinder an sieben Grundschulen ausgebildet und jetzt geprüft. Nach den Sommerferien können sie dann als neue Streitschlichter durchstarten. „Wir hören einander zu“, „Wir lassen einander ausreden“ und „Wir sagen immer die Wahrheit!“ – das sind die drei Grundvoraussetzungen für eine erfolgreiche Streitschlichtung. Dabei sollen die Schüler nicht nur kleine Streitigkeiten schlichten, sondern auch Trost spenden und Mitschülern zur Seite stehen, die sich allein oder ausgeschlossen fühlen. „Die Ausbildung findet an jeder Grundschule über ein halbes Jahr im Nachmittagsbereich als AG statt“, erklärt VKP-Geschäftsführerin Marnie Menkens, die sich bei einigen Prüfungen wieder selbst ein Bild gemacht hat. Ihr Fazit: Weiterführende Schulen im Blick Das Projekt ist weiterhin ein großer Erfolg – für alle Beteiligten. „Die Kinder sind mit viel Leidenschaft dabei und entwickeln über das Projekt soziale Kompetenzen, die weiter gefördert werden können“, sagt Menkens. Für die Grundschulen Sengwarden und Mühlenweg ist es der dritte Durchgang, andere, wie die Grundschule Voslapp, zählten indessen im Jahr 2016 zu den Pionieren des Projektes und sind immer noch dabei. Damals wurden die ersten „Streitschlichter“ unter dem Namen „Friedensengel“ ausgebildet. Vorbereitet werden die Schülerinnen und Schüler von Lehrkräften und pädagogischen Mitarbeitenden, die zuvor von einer lizenzierten Mediatorin das Rüstzeug dazu erhalten haben. So können sie ihr Wissen und das nötige Handwerkzeug an die künftigen „Streitschlichter“ weitergeben. Zudem beteiligt sich das Präventionsteam der Polizeiinspektion Wilhelmshaven-Friesland am Projekt. Erst jüngst wurden wieder weitere Lehrkräfte und Sozialarbeiter zu „Multiplikatoren“ ausgebildet. Ziel sei es, das Projekt weiter auszubauen und auf weiterführende Schulen auszudehnen, sagt Menkens. Sie kümmern sich auf Augenhöhe, wenn es mal Streit auf dem Pausenhof oder Zank in der Klasse gibt. Und das machen sie mit großer Begeisterung. Die Rede ist von den kleinen Streitschlichtern, die in ihren gelben und blauen Warnwesten an zahlreichen Grundschulen in Wilhelmshaven die Konflikte zwischen ihren Mitschülern lösen. Projekt fördert soziale Kompetenzen Jetzt bekommt das erfolgreiche Projekt des Vereins zur Förderung kommunaler Prävention (VKP) erneut Verstärkung. Zum Sommer hin wurden rund 120 Kinder an sieben Grundschulen ausgebildet und jetzt geprüft. Nach den Sommerferien können sie dann als neue Streitschlichter durchstarten. „Wir hören einander zu“, „Wir lassen einander ausreden“ und „Wir sagen immer die Wahrheit!“ – das sind die drei Grundvoraussetzungen für eine erfolgreiche Streitschlichtung. Dabei sollen die Schüler nicht nur kleine Streitigkeiten schlichten, sondern auch Trost spenden und Mitschülern zur Seite stehen, die sich allein oder ausgeschlossen fühlen. „Die Ausbildung findet an jeder Grundschule über ein halbes Jahr im Nachmittagsbereich als AG statt“, erklärt VKP-Geschäftsführerin Marnie Menkens, die sich bei einigen Prüfungen wieder selbst ein Bild gemacht hat. Ihr Fazit: Weiterführende Schulen im Blick Das Projekt ist weiterhin ein großer Erfolg – für alle Beteiligten. „Die Kinder sind mit viel Leidenschaft dabei und entwickeln über das Projekt soziale Kompetenzen, die weiter gefördert werden können“, sagt Menkens. Für die Grundschulen Sengwarden und Mühlenweg ist es der dritte Durchgang, andere, wie die Grundschule Voslapp, zählten indessen im Jahr 2016 zu den Pionieren des Projektes und sind immer noch dabei. Damals wurden die ersten „Streitschlichter“ unter dem Namen „Friedensengel“ ausgebildet. Vorbereitet werden die Schülerinnen und Schüler von Lehrkräften und pädagogischen Mitarbeitenden, die zuvor von einer lizenzierten Mediatorin das Rüstzeug dazu erhalten haben. So können sie ihr Wissen und das nötige Handwerkzeug an die künftigen „Streitschlichter“ weitergeben. Zudem beteiligt sich das Präventionsteam der Polizeiinspektion Wilhelmshaven-Friesland am Projekt. Erst jüngst wurden wieder weitere Lehrkräfte und Sozialarbeiter zu „Multiplikatoren“ ausgebildet. Ziel sei es, das Projekt weiter auszubauen und auf weiterführende Schulen auszudehnen, sagt Menkens. (Weiterführende Schulen, die das Projekt bald oder bereits umsetzen: NordseeCampus, Marion-Dönhoff Schule, OBS Varel, OBS Stadtmitte und das NGW). Finanziell unterstützt wird das Projekt vom Lions Club Wilhelmshaven. Artikel: https://zeitungskiosk.nwzonline.de/titles/wilhelmshavenerzeitung/6387/publications/3363/pages/4/articles/2323685/4/2 Grundschule Altengroden Grundschule Rheinstraße Grundschule Sengwarden Grundschule Stadtmitte Grundschule Voslapp

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