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  • Peter Lewald übernimmt den Vorsitz des VKP

    Präventionsverein stellt sich neu auf und zieht auf Mitgliederversammlung positive Bilanz Große Veränderungen beim Verein zur Förderung kommunaler Prävention (VKP): Auf der Mitgliederversammlung wurde jetzt nahezu der komplette Vorstand neu gewählt – darunter Peter Lewald als neuer Vorsitzender, der als früherer Präventionskoordinator der Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland das passende Rüstzeug für das Amt mitbringt. Sein Vorgänger Dennis Futterlieb hat nach einem Jahr das Amt niedergelegt, da er beruflich nach Norwegen auswandert. Er wird aber zusammen mit Simon Rebitzer die Kassenprüfung übernehmen. Jörg Beensen (stellv. Vorsitzender) hat sich während der Versammlung im Namen des Vorstandes bei ihm für seine geleistete Arbeit bedankt. Neu im Vorstand sind zudem Volker Perschmann und Horst Kiel. Perschmann fungiert nun zusätzlich als Schatzmeister. Jörg Beensen (stellv. Vorsitzender) hat sich im Namen des Vorstandes bei ihm bedankt. GF Marnie Menkens, Peter Lewald (neuer Vositzender) und Jörg Beensen (stellv. Vorsitzender) verabschieden Dennis Futterlieb (ehem. Vorsitzender) gebührend mit dem neuen Vorstand zusammen während eines Abschiedsessens Geschäftsführerin zieht positives Fazit Marnie Menkens wurde zudem nun offiziell in den Vorstand als Geschäftsführerin gewählt. Sie zog auf der Versammlung insgesamt eine positive Bilanz und ließ einige Projekte Revue passieren. „Die projektbezogenen Spenden haben sich im vergangenen Jahr gegenüber dem Vorjahr deutlich gesteigert“, freut sich Menkens. Dies sei zurückzuführen auf das starke Engagement und den engen Kontakt zu den Netzwerkpartnern. Das habe es dem VKP dieses Jahr ermöglicht, eine Vielzahl an Projekten durchführen. Als Beispiel nannte sie die Gewaltpräventionswochen an der Integrierten Gesamtschule Wilhelmshaven und der Grundschule Altengroden. Die Selbstverteidigungskurse für Frauen im Kampfsportstudio Krebser, die Schulmediatoren-Ausbildung und das Streitschlichter-Projekt seien weitere Erfolge. „Die Vielzahl an Anmeldungen sowie die stetige positive Rückmeldung der Teilnehmer zeigen, wie gut diese Aktionen und Projekte bei den Bürgern ankommen und wie sinnvoll diese Arbeit ist. Die Menschen knüpfen Kontakte, lachen gemeinsam, lernen gemeinsam und entwickeln ein Gefühl der Verbundenheit“, sagte die Geschäftsführerin. Ein Leuchtturmprojekt bleibt dabei die Ausbildung der Streitschlichter an den Grundschulen durch Schulmediatoren. In diesem Jahr wurde ein weiterer Durchgang dieser Ausbildung vorgenommen, um das Programm auch auf weiterführende Schulen ausweiten zu können. Projekte weiter erfolgreich Auch das Projekt „Klippo“, das Kindern und Jugendlichen eine sichere Anlaufstelle bei Problemen gewährt, hat weitere Mitstreiter gewonnen. Zudem ist es dem VKP wichtig, möglichst viel Präsenz zu zeigen, etwa auf Festen, in Gremien und durch Vortragsveranstaltungen. „Prävention sorgt für ein glücklicheres und freundlicheres Miteinander, da Probleme, die zu entstehen drohen, abgewendet werden können und es gar nicht erst zu einer Verschlechterung der Lebensqualität kommen muss“, betont Menkens die Bedeutung der Arbeit. „Ob Sicherheit im Netz und im Straßenverkehr, Zufluchtsorte oder auch einfach das Miteinander gegen die Einsamkeit: Der VKP bietet eine Anlaufstelle für Jeden.“ Artikel: https://zeitungskiosk.nwzonline.de/titles/wilhelmshavenerzeitung/6387/publications/3404/pages/6

  • 120 Streitschlichter freuen sich auf ihren ersten Einsatz

    Ausbildung an sieben Grundschulen abgeschlossen – Freude über großen Erfolg Sie kümmern sich auf Augenhöhe, wenn es mal Streit auf dem Pausenhof oder Zank in der Klasse gibt. Und das machen sie mit großer Begeisterung. Die Rede ist von den kleinen Streitschlichtern, die in ihren gelben und blauen Warnwesten an zahlreichen Grundschulen in Wilhelmshaven die Konflikte zwischen ihren Mitschülern lösen. Projekt fördert soziale Kompetenzen Jetzt bekommt das erfolgreiche Projekt des Vereins zur Förderung kommunaler Prävention (VKP) erneut Verstärkung. Zum Sommer hin wurden rund 120 Kinder an sieben Grundschulen ausgebildet und jetzt geprüft. Nach den Sommerferien können sie dann als neue Streitschlichter durchstarten. „Wir hören einander zu“, „Wir lassen einander ausreden“ und „Wir sagen immer die Wahrheit!“ – das sind die drei Grundvoraussetzungen für eine erfolgreiche Streitschlichtung. Dabei sollen die Schüler nicht nur kleine Streitigkeiten schlichten, sondern auch Trost spenden und Mitschülern zur Seite stehen, die sich allein oder ausgeschlossen fühlen. „Die Ausbildung findet an jeder Grundschule über ein halbes Jahr im Nachmittagsbereich als AG statt“, erklärt VKP-Geschäftsführerin Marnie Menkens, die sich bei einigen Prüfungen wieder selbst ein Bild gemacht hat. Ihr Fazit: Weiterführende Schulen im Blick Das Projekt ist weiterhin ein großer Erfolg – für alle Beteiligten. „Die Kinder sind mit viel Leidenschaft dabei und entwickeln über das Projekt soziale Kompetenzen, die weiter gefördert werden können“, sagt Menkens. Für die Grundschulen Sengwarden und Mühlenweg ist es der dritte Durchgang, andere, wie die Grundschule Voslapp, zählten indessen im Jahr 2016 zu den Pionieren des Projektes und sind immer noch dabei. Damals wurden die ersten „Streitschlichter“ unter dem Namen „Friedensengel“ ausgebildet. Vorbereitet werden die Schülerinnen und Schüler von Lehrkräften und pädagogischen Mitarbeitenden, die zuvor von einer lizenzierten Mediatorin das Rüstzeug dazu erhalten haben. So können sie ihr Wissen und das nötige Handwerkzeug an die künftigen „Streitschlichter“ weitergeben. Zudem beteiligt sich das Präventionsteam der Polizeiinspektion Wilhelmshaven-Friesland am Projekt. Erst jüngst wurden wieder weitere Lehrkräfte und Sozialarbeiter zu „Multiplikatoren“ ausgebildet. Ziel sei es, das Projekt weiter auszubauen und auf weiterführende Schulen auszudehnen, sagt Menkens. Sie kümmern sich auf Augenhöhe, wenn es mal Streit auf dem Pausenhof oder Zank in der Klasse gibt. Und das machen sie mit großer Begeisterung. Die Rede ist von den kleinen Streitschlichtern, die in ihren gelben und blauen Warnwesten an zahlreichen Grundschulen in Wilhelmshaven die Konflikte zwischen ihren Mitschülern lösen. Projekt fördert soziale Kompetenzen Jetzt bekommt das erfolgreiche Projekt des Vereins zur Förderung kommunaler Prävention (VKP) erneut Verstärkung. Zum Sommer hin wurden rund 120 Kinder an sieben Grundschulen ausgebildet und jetzt geprüft. Nach den Sommerferien können sie dann als neue Streitschlichter durchstarten. „Wir hören einander zu“, „Wir lassen einander ausreden“ und „Wir sagen immer die Wahrheit!“ – das sind die drei Grundvoraussetzungen für eine erfolgreiche Streitschlichtung. Dabei sollen die Schüler nicht nur kleine Streitigkeiten schlichten, sondern auch Trost spenden und Mitschülern zur Seite stehen, die sich allein oder ausgeschlossen fühlen. „Die Ausbildung findet an jeder Grundschule über ein halbes Jahr im Nachmittagsbereich als AG statt“, erklärt VKP-Geschäftsführerin Marnie Menkens, die sich bei einigen Prüfungen wieder selbst ein Bild gemacht hat. Ihr Fazit: Weiterführende Schulen im Blick Das Projekt ist weiterhin ein großer Erfolg – für alle Beteiligten. „Die Kinder sind mit viel Leidenschaft dabei und entwickeln über das Projekt soziale Kompetenzen, die weiter gefördert werden können“, sagt Menkens. Für die Grundschulen Sengwarden und Mühlenweg ist es der dritte Durchgang, andere, wie die Grundschule Voslapp, zählten indessen im Jahr 2016 zu den Pionieren des Projektes und sind immer noch dabei. Damals wurden die ersten „Streitschlichter“ unter dem Namen „Friedensengel“ ausgebildet. Vorbereitet werden die Schülerinnen und Schüler von Lehrkräften und pädagogischen Mitarbeitenden, die zuvor von einer lizenzierten Mediatorin das Rüstzeug dazu erhalten haben. So können sie ihr Wissen und das nötige Handwerkzeug an die künftigen „Streitschlichter“ weitergeben. Zudem beteiligt sich das Präventionsteam der Polizeiinspektion Wilhelmshaven-Friesland am Projekt. Erst jüngst wurden wieder weitere Lehrkräfte und Sozialarbeiter zu „Multiplikatoren“ ausgebildet. Ziel sei es, das Projekt weiter auszubauen und auf weiterführende Schulen auszudehnen, sagt Menkens. (Weiterführende Schulen, die das Projekt bald oder bereits umsetzen: NordseeCampus, Marion-Dönhoff Schule, OBS Varel, OBS Stadtmitte und das NGW). Finanziell unterstützt wird das Projekt vom Lions Club Wilhelmshaven. Artikel: https://zeitungskiosk.nwzonline.de/titles/wilhelmshavenerzeitung/6387/publications/3363/pages/4/articles/2323685/4/2 Grundschule Altengroden Grundschule Rheinstraße Grundschule Sengwarden Grundschule Stadtmitte Grundschule Voslapp

  • Radtour bringt Sicherheitstipps und Aufklärung

    Polizei und Verein für kommunale Prävention organisierten gemeinsame Radtour – Fortsetzung folgt Es war eine besondere Fahrradtour – mit Stationen, an denen das Thema Verkehrssicherheit und Kriminalprävention im Vordergrund stand: Zehn motivierte Teilnehmer traten jetzt unter dem Motto „Sicherheit erfahren“ trotz hochsommerlicher Temperaturen in die Pedale. Der Verein für kommunale Prävention (VKP), ADFC Wilhelmshaven und das Präventionsteam der Polizeiinspektion Wilhelmshaven-Friesland hatten dazu eingeladen. Wertvolle Tipps gab es auf der Strecke „Prävention beginnt im Kopf – und manchmal eben auch auf dem Sattel“, sagte VKP-Geschäftsführerin Marnie Menkens. Z u Beginn gab Verkehrssicherheitsberaterin Samia Thoebel unter anderem Tipps zur richtigen Handhabung des Pedelecs und zum Tragen des Fahrradhelms. Kriminalpräventionsbeauftragte Katja Reents sprach indes über Einbruchschutz und klärte an verschiedenen Stellen der Radtour über Diebstahlschutz und aktuelle Betrugsmaschen auf – insbesondere am Telefon und an der eigenen Haustür. Hierfür legte die Gruppe einen Halt in einer Bankfiliale ein, um auf mögliche Gefahren aufmerksam zu machen. Ein Höhepunkt war das Zusammentreffen am Sportforum mit Frank Rademacher, Geschäftsführer der Stadtwerke-Verkehrsgesellschaft Wilhelmshaven. Für die Aktion wurde ein Bus bereitgestellt. So demonstrierte Samia Thoebel anhand einer Plane anschaulich den „Toten Winkel“. Ein Ehrengast war Frank Rademacher, der uns einen Bus für die Veranschaulichung des "Toten Winkels" bereitstellte. Teilnehmende ziehen positives Fazit Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen überzeugten sich selbst von der eingeschränkten Sicht eines Fahrers aus dem Bus heraus. Danach ging es zum Jugendamt, wo Jens Kurbjeweit wartete. Der Koordinator Schulsozialarbeit erläuterte die Strukturen des Amtes und erklärte, warum insbesondere die Schulsozialarbeit viele präventive Aufgaben übernimmt. Vor dem Gebäude entdeckte die Gruppe eine orange gestrichene Bank, die während der „Orange Days 2022“ als Zeichen gegen häusliche Gewalt an Frauen und Mädchen aufgestellt wurde. Menkens erinnerte daran, dass ab dem 25. November in Wilhelmshaven zwei Wochen lang orangefarbene Akzente auf die in diesem Jahr begangenen Femizide aufmerksam machen werden. Unterstützt wurde die Tour vom ADFC Wilhelmshaven. Der stellvertretende Vorsitzende Jörg Breuler informierte über die Arbeit und Angebote des Vereins. Am Ende waren sich alle einig: Die dreistündige Tour war nicht nur informativ und abwechslungsreich, sondern auch ein echter Gewinn für die eigene Sicherheit im Straßenverkehr. Dank der Unterstützung von Sponsor Simon Rebitzer (Öffentliche Oldenburg) nahmen die Teilnehmenden reichlich nützliches Material rund um das Thema Verkehrssicherheit am Fahrrad mit nach Hause. Artikel: https://zeitungskiosk.nwzonline.de/titles/wilhelmshavenerzeitung/6387/publications/3382/pages/4/articles/2335934/5/1

  • ADFC Wilhelmshaven gibt Tipps – Fahrrad richtig einstellen und pflegen (30. Juli 2025)

    WZ-Serie "Sicherheit im Alter": Wer sein Fahrrad richtig einstellt und pflegt, hat mehr Freude am Radfahren und vermeidet Schmerzen. Jörg Breuler vom ADFC Wilhelmshaven weiß, worauf zu achten ist. Das sind seine wichtigsten Tipps. Jörg Breuler ist zweiter Vorsitzender und zertifizierter Tourenleiter im ADFC-Kreisverband Wilhelmshaven Das Fahrrad ist ein gesundes, umweltfreundliches Verkehrsmittel. Damit es auch sicher bleibt, empfiehlt der ADFC Wilhelmshaven, auf die richtige Technik und Ergonomie zu achten. „Wer sein Fahrrad gut pflegt und passend einstellt, hat nicht nur mehr Komfort, sondern senkt auch das Verletzungsrisiko erheblich“, sagt Jörg Breuler, zweiter Vorsitzender und zertifizierter Tourenleiter im ADFC-Kreisverband Wilhelmshaven. Das sind seine wichtigsten Tipps: Die richtige Sitzposition Eine optimale Sitzhaltung entlastet Rücken, Knie und Gelenke und beugt Schmerzen vor. Wichtig ist die korrekte Einstellung von Sattel- und Lenkerhöhe – abgestimmt auf den Fahrradtyp. Typische Beschwerden bei falscher Haltung sind etwa Schmerzen in der Achillessehne. Die Ursache: der Sattel ist zu hoch eingestellt und der Fuß beim unteren Pedalhub zu stark gestreckt. Zudem können zu niedrige oder zu weit vorne eingestellte Sattel zu Knieschmerzen führen. Zu Schmerzen im oberen Rücken kann es kommen, wenn der Sattel deutlich höher als der Lenker steht – dadurch wird die Rückenmuskulatur überfordert. Bei Schmerzen im unteren Rücken ist der Sattel zu hoch oder Sitzposition zu aufrecht. Die Folge: Erschütterungen belasten die Wirbelsäule. Taube Hände oder Druck in den Händen können ebenfalls mit dem Sattel zusammenhängen. In diesen Fällen ist er zumeist zu weit vorn oder zu tief. Wer über Schulterschmerzen klagt, sollte indessen aufrechter sitzen oder einen schmaleren Lenker wählen. Ein Taubheitsgefühl im Gesäß oder Genitalbereich kann indes an einer zu stark nach unten geneigten Sattelnase oder einem zu hoch eingestellten Sattel liegen. Eine leichte Korrektur schafft schon Abhilfe. Schmerzt der Nacken, war die Sitzposition zu sportlich, der Lenker zu tief, Sattel zu hoch oder Vorbau zu lang. Die Sattelhöhe korrekt einstellen – mit der Fersenmethode Die Fersenmethode ist einfach, schnell und ohne Werkzeug anwendbar: Aufs Fahrrad setzen Pedal ganz nach unten drehen Ferse auf das untere Pedal stellen Bein ist gestreckt? Dann hat der Sattel die perfekte Höhe Knie noch angewinkelt? Sattel ist zu niedrig Ferse erreicht Pedal nicht? Sattel ist zu hoch Radfahrer sollten zudem während der Fahrt auf dem Sattel hin und her rutschen. Ist er noch zu hoch, sollte er 1 bis 2 Zentimeter tiefer eingestellt werden. Technische Sicherheit checken Ein verkehrssicheres Fahrrad ist nicht nur Pflicht, sondern schützt auch aktiv vor Unfällen. Zur Muss-Ausstattung zählen eine helltönende Klingel, zwei unabhängige Bremsen, Pedale mit gelben Rückstrahlern (vorn und hinten), ein weißer Frontscheinwerfer und rotes Rücklicht (auch mit Akku erlaubt), Reflektoren seitlich: Reflektorstreifen, Speichenreflektoren oder -clips, ein weißer Reflektor vorn, und ein roter Großrückstrahler hinten. Wichtig: Alle Lichtanlagen benötigen das Prüfzeichen des Kraftfahrt-Bundesamts (K-Nummer). Richtig fahren – vor allem mit E-Bikes Pedelecs (umgangssprachlich: E-Bikes) sind schwerer und schneller als herkömmliche Räder. Die Geschwindigkeit von 25 km/h ist oft rasch erreicht – was zu unterschätzten Risiken führt, vor allem auf Gehwegen oder in unübersichtlichen Bereichen. Der ADFC empfiehlt deshalb, besonders vorausschauend und angepasst zu fahren. Auf freigegebenen Gehwegen sollte keine Höchstgeschwindigkeit gefahren werden. Bei Unsicherheit: Straße nutzen, sofern kein benutzungspflichtiger Radweg vorhanden ist. In der dunklen Jahreszeit sind Warnwesten oder reflektierende Kleidung wichtig. Und: Fahrradhelm aufsetzen! Er schützt zuverlässig vor schweren Kopfverletzungen. Rücksicht und Regelkunde Unfälle lassen sich vermeiden, wenn sich alle Verkehrsteilnehmenden an die Verkehrsregeln halten, ihre Fahrräder regelmäßig technisch überprüfen und sich rücksichtsvoll gegenüber anderen verhalten. Artikel: https://www.nwzonline.de/wilhelmshaven/adfc-in-wilhelmshaven-tipps-fuer-sicheres-und-schmerzfreies-radfahren_a_4,2,1494529038.html

  • Alkoholkonsum im Fokus: Prävention statt Risiko (18. Juli 2025)

    WZ-Serie „Sicherheit im Alter“ - Problematik wird immer noch zu häufig unterschätzt – Selbstreflexion hat eine entscheidende Bedeutung Vorbeugen statt behandeln. Das ist wichtig beim Thema Sucht. Kerstin Schön von der Fachstelle Sucht der Diakonie in Wilhelmshaven fordert deshalb mehr Suchtprävention - und hat für Betroffene einige Ratschläge parat. Ist mein Alkoholkonsum noch normal? Die Frage lässt sich nicht einfach so pauschal beantworten. Während der Alkoholkonsum in Deutschland für viele Menschen bei verschiedensten Gelegenheiten dazu gehört, ist er beispielsweise in anderen Kulturkreisen generell verpönt. Was sich gut beantworten lässt ist die Frage danach, wie viel Alkohol im gesundheitlich unbedenklichen Maße getrunken werden kann. Nämlich schlichtweg: gar keinen. Die neusten Studien zu diesem Thema weisen mittlerweile frühere Behauptungen zurück, dass es einen unbedenklichen oder gar gesundheitsförderlichen Alkoholkonsum gibt. Alkohol steht mit einer Vielzahl ernsthafter Folgeerkrankungen in Verbindung. Und damit ist nicht nur die Leberzirrhose als Folge chronischen und massiven Alkoholkonsums gemeint, sondern zum Beispiel auch ein erhöhtes Brust- oder Darmkrebsrisiko, welches bereits bei moderatem Konsum ansteigt. Kerstin Schön (Leitung Fachstelle für Sucht der Diakonie) Zwischen Genuss und Abhängigkeit Viele Menschen erliegen dem Irrtum auf, es gebe nur zwei Kategorien: gelegentlicher Alkoholkonsum zu Genusszwecken oder die Alkoholabhängigkeit. Dazwischen liegen jedoch viele Dimensionen. Alkoholmissbrauch bei emotionaler Belastung, Binge-drinking (der Konsum von vielen alkoholischen Getränken in kurzer Zeit) bei Feierlichkeiten oder die Gewohnheit des täglichen Feierabend-Biers. All das muss nicht zwangsläufig eine Abhängigkeit bedeuten, kann sich aber zu einer entwickeln oder zu anderen körperlichen und psychischen Folgeerkrankungen führen. Erste Schritte zur Reflexion des Konsumverhaltens Dabei wäre es zunächst auch einmal wichtig, sich über die gesundheitlichen Folgen zu informieren. Hierzu gibt es zahlreiche Internetseiten (Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung oder Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen). Auch der Hausarzt kann u eine Anlaufstelle sein. Ein Konsumtagebuch kann dabei helfen, sich einen Überblick über seine persönlichen Trinkgewohnheiten zu verschaffen. Alkohol im Alter: Besondere Risiken Insbesondere ältere Menschen sollten möglichst komplett auf Alkohol verzichten. Im höheren Lebensalter bestehen oftmals chronische Grunderkrankungen wie Diabetes oder Bluthochdruck. Diese können sich durch Alkoholkonsum verschlechtern. Zudem werden häufiger Medikamente eingenommen, hier kann es bei Alkoholgenuss zu teils gefährlichen Wechselwirkungen kommen. Ursachen erkennen – Lösungen finden Falls ein regelmäßiger Alkoholkonsum vorliegt, sollten Sie sich fragen: „Warum trinke ich?“ Vielleicht ist es eine Gewohnheit, die es einem schwerfällt abzulegen. Manchmal steckt jedoch auch mehr dahinter, so kann zum Beispiel Einsamkeit im Alter oder der Verlust eines geliebten Menschen Thema sein. Dann gilt es, bessere Wege für den Umgang mit negativen Gefühlen zu finden. Unterstützung in Anspruch nehmen Wenn es Ihnen trotz dieser Tipps schwerfällt, auf Alkohol zu verzichten, lohnt es sich, über eine Beratung in einer Suchtfachstelle nachzudenken. Nicht immer braucht es sofort eine langfristige Therapiemaßnahme, aber eine fachliche Unterstützung kann dennoch hilfreich sein. Eine Suchterkrankung entsteht nicht von heute auf morgen. Es ist ein schleichender, oft jahrelanger Prozess. Artikel: https://zeitungskiosk.nwzonline.de/titles/wilhelmshavenerzeitung/6387/publications/3350/pages/4/articles/2315344/4/1

  • Der VKP besucht die Freitagsrunde

    Am 25. Juli 2025 stellte sich der Verein für kommunale Prävention im Rahmen der traditionellen Freitagsrunde im Offiziersheim vor. Speaker Dr. Holger Bräuer überreichte die Spende an den VKP Marnie Menkens (Geschäftsführerin) und Dennis Futterlieb (Vorsitzender) stellten bei der Freitagsrunde die Präventionsprojekte des Vereins für das Jahr 2025 vor. In angenehmer Atmosphäre kam es zu einem regen Austausch mit interessierten Gästen, es wurden viele gute Gespräche geführt – und sogar eine Spende konnte entgegengenommen werden. Wir bedanken uns herzlich für die Einladung und freuen uns auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit in der Zukunft.

  • Projekt auf weiterführende Schulen ausgeweitet

    VKP bildet Sozialarbeiter und Lehrkräfte zu „Multiplikatoren“ fort – Teilnehmer aus Wilhelmshaven und Varel Mit neuem Wissen, viel Motivation und einem klaren Ziel vor Augen haben mehrere Lehrkräfte und Schulsozialarbeiterinnen erfolgreich die Ausbildung zur Multiplikatorin bzw. zum Multiplikator für Streitschlichter abgeschlossen. Heißt: Die Teilnehmer dürfen künftig Schüler zu Streitschlichtern ausbilden. Die Schulung, die vom Verein für Kommunale Prävention (VKP) angeboten wird, fand in diesem Jahr im Pfarrbüro der St.-Willehad-Kirche an der Bremer Straße und zum Abschlusstermin in der Grundschule Voslapp statt. In diesem Jahr nahmen erstmals auch Mitarbeiter weiterführender Schulen an der Ausbildung teil. Teilnehmer*innen von Links: Beatrix Kallfelz (GS-Rüstersiel), Peter Lewald (ehem. Leiter des Präventionsteam der Polizei WHV/FRI), Stefanie Bremers (Nordesee Campus), Lore Anders (MDS), Michelle Mehrmann (OBS Varel), Merle Ukena-Huisken (MDS), Sebastian Reiners (GS Rheinstraße), Jasmin Körner (MDS), Dennis Futterlieb (Vorsitzender des VKP), Elke Uldahl (Mediatorin BM), es fehlt die neu ausgebildete: Sabine Fikus (GS Rüstersiel) „Gewaltfreie Kommunikation“ Diese wurde von der lizenzierten Mediatorin Elke Uldahl geleitet. Grundlage der Fortbildung war das Konzept der „Gewaltfreien Kommunikation“ nach Dr. Marshall Rosenberg. Die Teilnehmenden der Fortbildung haben nach erfolgreichem Abschluss nun die Befugnis, eigenständig Gruppenangebote zum Thema „Streitschlichtung“ anzubieten und zu prüfen. Zu den Inhalten der Schulung zählten, neben der „gewaltfreien Kommunikation“, verschiedene Schlichtungsverfahren und schließlich die Umsetzung der Streitschlichterausbildung in Schulen. Mit dem neuen Fachwissen und der praktischen Ausbildung im Gepäck können die frisch ausgebildeten Multiplikatoren jetzt ihre Schüler zu ehrenamtlichen Streitschlichterinnen und Streitschlichtern ausbilden – und damit langfristig zu einem friedlicheren Miteinander beitragen. „Gerade in der heutigen Zeit ist es wichtig, jungen Menschen Werkzeuge für friedliche Konfliktlösung mitzugeben“, wird Elke Uldahl in der Mitteilung des VKP zitiert. Dies könne im Schulalltag einen großen Unterschied machen. Drei weiterführende Schulen dabei VKP-Geschäftsführerin Marnie Menkens, welche die Fortbildung organisierte, betont: „Wir sehen, wie gut Streitschlichtung an Grundschulen funktioniert – jetzt möchten wir, dass dieser wertvolle Ansatz auch an den weiterführenden Schulen fest verankert wird.“ Zu den teilnehmenden weiterführenden Schulen aus der Region zählen der Nordsee-Campus, die Marion-Dönhoff-Schule sowie die Oberschule Varel. Damit sei ein wichtiger Schritt gelungen, um den Übergang der Schüler auf die neue Schule im Bereich der Konfliktkultur aktiv zu begleiten. VKP-Vorsitzender Dennis Futterlieb sieht darin, dass zum Auftakt gleich drei Schulen aus diesem Bereich teilgenommen haben, einen starken Zuspruch für das Vorhaben. Artikel: https://zeitungskiosk.nwzonline.de/titles/wilhelmshavenerzeitung/6387/publications/3341/pages/4/articles/2309293/4/1

  • Sexismus – Wieso Catcalling kein Kompliment ist

    AKTIONSTAG - Gleichstellungsbeauftragte und VKP über Hinterherpfeifen und Kussgeräusche „Nimm es doch als Kompliment!“ – „Es war doch nett gemeint.“ – „Freu dich doch.“ Sätze, die insbesondere Frauen immer wieder hören, wenn sie auf der Straße verbal belästigt werden. Seit einigen Jahren haben das Hinterherpfeifen, Anhupen, Kussgeräusche, aufdringliche Blicke und obszöne Gesten einen Namen: Catcalling. Und nein – Catcalling ist kein Kompliment, stellen Nicole Biela, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt, und Marnie Menkens, Geschäftsführerin des VKP (Verein für Kommunale Prävention gegen Gewalt), entschieden klar. Aufdringlich und herabwürdigend „Beim Catcalling geht es um Sexualisierung, um Machtausübung. Der Täter reduziert sein Gegenüber auf das, was er sieht und nimmt sich das Recht raus, die Person obszön anzuquatschen. Es ist aufdringlich und herabwürdigend.“ Wer Catcalling als Kompliment sieht, verstehe oft nicht, was dahintersteckt. „Das ist Normalisierung von Sexismus. Es trägt zur Objektifizierung von Menschen bei und fördert ein Klima, in dem übergriffiges Verhalten bagatellisiert wird“, so Menkens. „,Geiler Arsch’ ist erstmal etwas Positives“, ergänzt Biela, „doch die Dynamik dahinter wird nicht gesehen.“ Betroffene werden unsicher, meiden bestimmte Orte, gehen nachts nicht raus und ziehen sich anders an, um nicht belästigt zu werden. „Das hat nichts mehr mit Selbstbestimmung zu tun!“, so Menkens. „Diese Sexualisierung sollte nicht normal sein.“ Laut Studien haben fast jede Frau (89 Prozent) und nahezu jeder dritte Mann bereits Catcalling erlebt. Kein eigener Straftatbestand Meist seien diese Männer aber aus dem queeren Spektrum, so Biela, also beispielsweise homosexuell oder Trans, weil diese nicht dem patriarchalen männlichen Rollenbild entsprechen. Der Täter hingegen ist in der Regel genau ein solcher Mann. Viel erschreckender jedoch für die beiden Frauen: Opfer sind auch Jugendliche und Kinder. Noch immer ist Catcalling in Deutschland nicht als Straftatbestand verankert, auch wenn es einige Vorstöße gibt, erklärt die Gleichstellungsbeauftragte. „Bislang kann Catcalling nur dann verfolgt werden, wenn damit eine Beleidigung verbunden ist oder zusätzlich eine sexuelle Berührung stattgefunden hat.“ So wurde vor wenigen Jahren ein 65-Jähriger freigesprochen, obwohl er ein elfjähriges Mädchen aufforderte, ihm ihre Genitalien zu zeigen. „Hätte er sie ‘Dumme Kuh’ genannt, hätte er sich strafbar gemacht“, ergänzt Biela ungläubig. „In anderen Ländern gibt es bereits Gesetze, die Catcalling unter Strafe stellen. In Frankreich drohen beispielsweise Bußgelder von bis zu 750 Euro für verbale Belästigung im öffentlichen Raum.“ Sie fordert in Deutschland ein ähnliches Gesetz, um ein klares Zeichen gegen Alltagssexismus zu setzen. Marnie Menkens (VKP) und Nicole Biela (Gleichstellungsbeauftragte) zeigen den stillen Hilferuf „Stiller Hilferuf“ als Hilfezeichen Marnie Menkens hätte sofort mehrere Beispiele von Catcalling parat. Für sie hilft insbesondere eines: ignorieren. Wer es sich zutraut, kann auch klare Grenzen setzen, wenn die Situation nicht zu brenzlig ist. Sich Hilfe bei Passanten zu suchen und mit Vertrauten über die Situation zu reden, kann helfen, das Erlebte zu verarbeiten. Wer im öffentlichen Raum Hilfe braucht, aber nicht rufen kann oder möchte, kann den „Stillen Hilferuf“ nutzen. Das ist ein internationales Hilfezeichen, das seit April 2020 als Zeichen für häusliche Gewalt oder auch Notgeste steht, erklärt Menkens. Die Hand, die entweder erhoben oder hinter den Rücken gehalten wird, zeigt mit der Innenfläche zum Gegenüber, der Daumen steht erst ab. Dann wird der Daumen in die Handfläche geklappt und die restlichen Finger drüber gelegt. Wird das Zeichen wiederholt, werden die vier Finger immer wieder geöffnet und geschlossen. Wer das Zeichen sieht, sollte aber überlegt handeln. „Je nach Situation kann die Person angesprochen werden“, so Menkens. Dabei könne man entweder direkt fragen, ob alles in Ordnung ist, oder ein ungezwungenes Gespräch beginnen. Manchmal sollte man auch direkt die Polizei rufen. „Wir müssen nicht den Helden spielen, nur hinsehen.“ Artikel: https://zeitungskiosk.nwzonline.de/titles/wilhelmshavenerzeitung/6387/publications/3315/pages/6/articles/2289659/6/1

  • Spiel und Spaß auf der grünen Festwiese

    Familienzentrum Nord feiert Stadtteilfest in Fedderwardergroden – Buntes Programm Das Familienzentrum Nord hat gemeinsam mit vielen Partnern ein umfangreiches Programm für das Stadtteilfest „Jetzt schlägt’s 13“ am Freitag, 13. Juni, auf die Beine gestellt. Ob Spiele-Klassiker wie Dosenwerfen, der beliebte Spielewagen der Freizeitstätte am Krähenbusch oder die Hüpfburg – für Klein und Groß ist an diesem Nachmittag von 15 bis 18 Uhr etwas dabei. Außerdem wird es eine Tanzvorführung geben, der STV Wilhelmshaven baut einen Parcours auf und die Hunde der Rettungshundestaffel zeigen ihr Können. Organisatoren und Unterstützer*innen des Festes Viele Partner unterstützen Seit über zehn Jahren organisiert das Familienzentrum Nord das beliebte Fest in Fedderwardergroden. Im Fokus steht die Wiese von dem Gemeindehaus der Friedenskirche, die bei gutem Wetter zum Toben und Spielen einladen soll. Rund um die Wiese präsentieren sich zahlreiche Unterstützer mit ihren Angeboten: Bei der Lebenshilfe können sich die Kinder im Dosenwerfen versuchen, die Bibliothek der Christus-König-Kirche bringt ihr Spieleangebot mit, am Glücksrad des Bürgervereins F’groden kann jeder sein Glück versuchen. Wer einen Blick hinter die Kulissen werfen möchte, kann im Teddykrankenwagen des Deutschen Roten Kreuzes zusehen, wie Stofftiere verarztet werden oder bei den Johannitern einen echten Rettungswagen von innen besichtigen. An weiteren Ständen informieren etwa der Verein für kommunale Prävention (VKP), der VFL Wilhelmshaven und auch die Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland über ihre Arbeit und Angebote. Und wer von all dem eine kleine Pause benötigt, der kann sich bei der Kirchengemeinde mit Kaffee und Kuchen versorgen oder bei der Schulsozialarbeit am Grill vorbeischauen. Ein großer Organisationsaufwand „Das Fest ist ein echter Treffpunkt für Familien im Stadtnorden geworden“, sagt Christa Bunger von der Ev. Kindertagesstätte Regenbogen. „Viele Familien genießen die Zeit und den Nachmittag auf der Wiese.“ Besonders beliebt sind seit Jahren die Spiele-Klassiker – wie eben das Dosenwerfen. „Es muss nicht immer etwas Ausgefallenes sein“, sagt Silke Hausmann, Leiterin des Familienzentrums Nord. „Lieber ist es klein und fein und alle können die Arbeit stemmen.“ Denn für das Familienzentrum ist der Aufwand groß. Alle zwei Jahre richten die vier Familienzentren gemeinsam ein großes Fest am Sportforum aus, in den Jahren dazwischen stemmt jedes Zentrum sein eigenes. Doch der Aufwand betrifft nicht nur die Familienzentren selbst, wie Hausmann erklärt. „Unsere Unterstützer müssen schließlich auch Zeit haben und das wird aufgrund fehlender Ehrenamtlicher immer schwieriger.“ Erschwerend komme hinzu, dass viele der Kooperationspartner bereits am Tag nach dem Fest in Fedderwardergroden auch am großen Blaulichttag auf dem Valois­platz teilnehmen. Artikel: https://zeitungskiosk.nwzonline.de/titles/wilhelmshavenerzeitung/6387/publications/3314/pages/4/articles/2288866/4/2

  • So schützt man sich gegen Betrugsmaschen (13. Juni 2025)

    WZ-Serie „Sicherheit im Alter“ – Katja Reents von der Polizei in Wilhelmshaven gibt Tipps Enkeltrick, Gewinnversprechen, Online-Geschäfte und Internetkriminalität: Wenn es um Betrugsmaschen geht, werden Täter immer kreativer und greifen zunehmend auf Internet und technische Möglichkeiten zurück. Ins Visier geraten dabei immer wieder ältere Menschen. Katja Reents, Beauftragte für Kriminalprävention der Polizeiinspektion Wilhelmshaven-Friesland kennt die häufigsten Maschen. In der WZ-Reihe „Sicherheit im Alter“ in Kooperation mit dem Verein für kommunale Prävention (VKP) gibt sie wertvolle Tipps zum Schutz. Katja Reents, Beauftragte für Kriminalprävention der Polizei WHV/FRI Phishing per E-Mail, SMS und Telefon Masche: Betrüger geben sich als Bank-, Amazon-, DHL-Mitarbeiter oder ähnliches aus und fordern dazu auf, auf einen Link zu klicken oder Daten preiszugeben. Tipps der Polizei: Auf keinen Fall Links in verdächtigen E-Mails oder SMS anklicken, niemals Passwörter oder TANs preisgeben. Zudem sollten Absenderadresse genau geprüft werden. Gewinnspielbetrug Masche: Man bekommt eine Nachricht, dass man etwas gewonnen hat – muss aber „Gebühren“ oder „Versandkosten“ zahlen. Tipps: Bei echten Gewinnen gibt es nie eine Vorauszahlung. Keine Kontodaten oder Ausweiskopie senden! Online-shop-Fakes Masche: Lockangebote in Fake-Shops mit stark reduzierten Preisen. Nach der Zahlung kommt nie eine Lieferung. Tipps der Polizei: Impressum und Bewertungen prüfen. Niemals Vorkasse zahlen, sondern besser per Rechnung oder PayPal mit Käuferschutz. Domains mit ungewöhnlichen Namen sollten gemieden werden. Love Scamming (Romance Scam) Masche: Betrüger bauen eine Online-Beziehung auf und bitten irgendwann um Geld- zum Beispiel für Flugtickets oder Notfälle. Tipps der Polizei: Bei Fernbeziehungen mit Geldforderungen ist immer Skepsis angebracht. „Niemals Geld an jemanden senden, den Sie nicht persönlich kennen“, rät Katja Reents. Tech-Support-Betrug Masche: Anrufe von angeblichem Microsoft-Support: Der PC sei infiziert – die Angerufenen sollen Fernzugriff erlauben. Tipps der Polizei: Microsoft würde niemals ungefragt anrufen. Sofort auflegen, keine Software installieren oder Daten weitergeben! WhatsApp-Betrug (Enkeltrick) Masche: Betrüger geben sich als Familienmitglied aus und bitten um Geldüberweisung. Oft schreiben sie anfangs: „Hallo Mama, ich habe eine neue Nummer“. Tipps der Polizei: Immer Rückruf oder Sprachnachricht des Angehörigen verlangen. Niemals Geld ohne klare Bestätigung überweisen. Mit Familienangehörigen sollte ein Familienpasswort vereinbart werden, das in solchen Fällen abgefragt werden kann. Allgemeine Tipps Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) aktivieren bei der Anmeldung zu Online-Konten oder Systemen. Niemals persönliche Daten weitergeben. Bei Unsicherheit: Google-Suche mit Stichworten wie „Betrug + [Name/Firma]“. Bei Verdacht Polizei oder Verbraucherzentrale kontaktieren. Artikel: https://zeitungskiosk.nwzonline.de/titles/wilhelmshavenerzeitung/6387/publications/3313/pages/4/articles/2287573/4/1

  • Blaulichttag in Wilhelmshaven

    Veranstaltung am 14. Juni auf Valoisplatz und Gotthilf-Hagen-Platz Seit neun Jahren gibt es mit dem Blaulichttag in Wilhelmshaven eine jährliche Gelegenheit für das Rettungs- und Sicherheitswesen der Jadestadt, sich öffentlich zu präsentieren. In diesem Jahr haben Jung und Alt am Samstag, 14. Juni, auf dem Valoisplatz und dem Gotthilf-Hagen-Platz wieder die Gelegenheit, zwischen 10 und 17 Uhr hinter die Kulissen der verschiedenen Sicherheitsbehörden und ehrenamtlichen Organisationen zu blicken. Die teilnehmenden Institutionen informieren unter dem Motto „Erleben – Staunen – Mitmachen!“ über Einsatzmöglichkeiten, Ausstattung und Ausbildungsformen. Blaulichttag 2024 Und die Veranstaltung wächst: Während sich zum Debüt im Jahr 2016 noch fünf Organisationen präsentierten, sind es in diesem Jahr bereits 16 Teilnehmer. Die Haupt- und Ehrenamtlichen stehen vor Ort für Fragen zur Verfügung, erklären Fahrzeuge und Geräte. Auch für solche, die überlegen, sich bei einer der Organisationen zu engagieren, bietet der Blaulichttag eine gute Gelegenheit, sich über die Voraussetzungen und Einstiegsmöglichkeiten zu informieren. In diesem Jahr sind die Station Sande der ADAC-Luftrettung, der ASB-Kreisverband Wilhelmshaven/Friesland, die BRH Rettungshundestaffel Wilhelmshaven-Friesland, der Ortsverband Wilhelmshaven des Technischen Hilfswerks, die Bundeswehr mit Sanitätsdienst, Feldjägern, Bundeswehrfeuerwehr und Karriereberatung, der DRK-Kreisverband Wilhelmshaven, die DLRG-Ortsgruppe Wilhelmshaven, die Freiwilligen Feuerwehren, das Zollamt, der Ortsverband Wilhelmshaven der Johanniter-Unfall-Hilfe, die Justizvollzugsanstalt, die Malteser Wilhelmshaven, die Polizeiinspektion Wilhelmshaven-Friesland, der Verein zur Förderung kommunaler Prävention und die Wasserschutzpolizei vor Ort. Artikel: https://zeitungskiosk.nwzonline.de/titles/wilhelmshavenerzeitung/6387/publications/3309/pages/2/articles/2285046/2/2

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