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- Dreimal 45 Minuten Sport pro Woche können das Krebsrisiko um bis zu 40 Prozent senken
Der vom Verein zur Förderung der kommunalen Prävention in Wilhelmshaven e. V. organisierte Vortrag am 05. Juni 2026 in den Räumlichkeiten des SV Concordia stieß auf großes Interesse. Mit einer bemerkenswerten Aussage eröffnete Facharzt Klaus Peter W. Schaps seinen Vortrag am vergangenen Freitag beim Sportverein Concordia: Bereits dreimal 45 Minuten Bewegung pro Woche können das Risiko für bestimmte Krebserkrankungen um bis zu 40 Prozent senken. Diese Erkenntnis sorgte bei den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern für große Aufmerksamkeit und bildete den Auftakt einer informativen Veranstaltung zum Thema „Wie kann man gesund alt werden?“. Facharzt Schaps vermittelte den Zuhörern dabei nicht nur praktische Empfehlungen für den Alltag, sondern legte besonderen Wert darauf, dass sämtliche Aussagen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen. Spekulationen oder persönliche Meinungen hätten in seinem Vortrag bewusst keinen Platz gehabt, vielmehr standen wissenschaftlich belegte Zusammenhänge im Mittelpunkt. Facharzt Schaps während des Vortrags Ein zentrales Thema war die Bedeutung regelmäßiger Bewegung für die Gesundheit. Körperliche Aktivität könne nicht nur das Herz-Kreislauf-System stärken und die Muskulatur erhalten, sondern auch das Risiko verschiedener Erkrankungen deutlich reduzieren. Schon vergleichsweise moderate sportliche Betätigung habe nachweisbar positive Auswirkungen auf die Lebenserwartung und die Lebensqualität im Alter. Ebenso widmete sich Schaps der Frage einer gesunden Ernährung. Er erläuterte, welche Rolle ausgewogene Mahlzeiten, ausreichend Flüssigkeit und gegebenenfalls bestimmte Nahrungsergänzungsmittel spielen können. Dabei machte er deutlich, dass Nahrungsergänzungsmittel kein Ersatz für eine gesunde Lebensweise seien, sondern allenfalls gezielt eingesetzt werden sollten. Ein weiterer Schwerpunkt des Vortrags war die Bedeutung ausreichenden Schlafs. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigten, so der Referent, dass Schlaf ein entscheidender Faktor für die Regeneration des Körpers, die Leistungsfähigkeit des Gehirns und ein funktionierendes Immunsystem sei. Darüber hinaus sprach Schaps über weitere Faktoren für gesundes Altern. Dazu zählen soziale Kontakte, geistige Aktivität, Stressvermeidung sowie eine positive Grundhaltung zum Leben. Wer körperlich und geistig aktiv bleibe, schaffe wichtige Voraussetzungen für Gesundheit und Selbstständigkeit bis ins hohe Alter. Im Anschluss nutzten viele Gäste die Gelegenheit, Fragen zu stellen und mit dem Referenten ins Gespräch zu kommen. Die Resonanz fiel durchweg positiv aus. Die Veranstaltung machte deutlich, wie groß das Interesse an verlässlichen Gesundheitsinformationen ist. Wenn Sie direkt von solchen Angeboten erfahren möchten, lohnt es sich auf der VKP-Website den VKP-Newsletter zu abonnieren oder Mitglied zu werden für eine Mitgliedschaft von 25 € im Jahr.
- Klippo wächst weiter: Gemeinsam für mehr Kinder- und Jugendschutz in Wilhelmshaven
Klippo ist das stadtweit größte Projekt im Bereich Kinder- und Jugendschutz – und darauf dürfen alle Beteiligten stolz sein. Das Gemeinschaftsprojekt wächst stetig: Während bei der Erstellung des bisherigen Werbematerials noch rund 80 Partner dabei waren, zählt Klippo mittlerweile bereits etwa 100 Unterstützerinnen und Unterstützer aus dem gesamten Stadtgebiet. Und die Entwicklung geht weiter: Auch der Landkreis Friesland wird sich künftig dem Projekt anschließen. Bei der vergangenen Veranstaltung stand Klippo ganz im Mittelpunkt. Den Auftakt machte ein Grußwort von Peter Lewald, bevor Jörg Beensen als Leiter der Polizeiinspektion seine Sichtweise auf den Kinder- und Jugendschutz und die Bedeutung des Projekts darstellte. Anschließend wurde Klippo vorgestellt und ein Einblick in die bisherige Arbeit gegeben. Im vergangenen Jahr wurden alle Klippo-Partner persönlich besucht, um Erfahrungen und Rückmeldungen zu sammeln. Dabei zeigte sich: Bereits zwei Drittel aller Partner konnten Kindern oder Jugendlichen schon einmal helfen. Oft waren es kleine, aber wichtige Unterstützungen im Alltag – ein Glas Wasser, ein leerer Handy-Akku oder Hilfe, wenn beispielsweise der Bus verpasst wurde. Besonders häufig ging es um Konflikte oder Streitigkeiten mit Gleichaltrigen. Damit noch mehr Kinder und Jugendliche von Klippo erfahren, wurde gemeinsam mit der städtischen Schulsozialarbeit über ein halbes Jahr hinweg an einer neuen Werbestrategie gearbeitet. Die Ergebnisse wurden während der Veranstaltung präsentiert. Dabei entstanden besondere Projekte: An der Grundschule Stadtmitte wurde im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft ein Werbefilm von Kindern für Kinder entwickelt. An der Grundschule Altengroden wurde professionell ein eigener Klippo-Song komponiert und eingesungen. Ziel ist es, dass künftig jedes neu eingeschulte Kind mit dem Song und dem Video spielerisch erfährt, was Klippo bedeutet und wo Hilfe gefunden werden kann. Die Umsetzung übernimmt die Schulsozialarbeit. Zusätzlich wurde neues Werbematerial in Form von Plakaten entwickelt. Diese stehen allen Interessierten frei zur Verfügung und dürfen gerne weiterverbreitet werden. Auch im Büro wurden die Motive noch einmal als Plakate in den Formaten DIN A3 und DIN A4 gedruckt. Ein weiterer wichtiger Schritt ist die stärkere Nutzung des neuen Claims: „Hier bin ich sicher!“. Die Botschaft soll Kindern und Jugendlichen noch einfacher vermitteln, wofür Klippo steht: Orte und Menschen, bei denen sie Unterstützung und Sicherheit finden. Marnie Menkens (Geschäftsführung VKP) stellt das neue Werbematerial vor (Bild: Dietmar Bökhaus) Zum Abschluss fand Jörg Ratzmann noch motivierende Worte für alle Beteiligten und machte deutlich, wie wichtig gemeinsames Engagement für den Kinder- und Jugendschutz ist. Für das leibliche Wohl sorgten die Kiwanis-Frauen mit einem Waffelverkauf zugunsten des Projekts. Die Veranstaltung markiert nicht das Ende von Klippo – vielmehr beginnt jetzt ein neuer Abschnitt. Mit der neuen Außendarstellung und dem starken Netzwerk kann das Projekt noch sichtbarer werden und noch mehr Kinder und Jugendliche erreichen. Der Klippo-Arbeitskreis (Bild: Dietmar Bökhaus) Klippo ist ein gemeinsames Erfolgsprojekt der Stadt Wilhelmshaven, des Jugendamtes, der Polizei, Kiwanis Wilhelmshaven/Jade und der beteiligten Partner – getragen von der Idee, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen und Kindern Sicherheit zu geben.
- Gesundheit im Fokus: neues Projekt an der IGS Wilhelmshaven
Wie wichtig ein gesunder Lebensstil für Körper und Geist ist, erlebten rund 170 SchülerInnen des 8. Jahrgangs der IGS Wilhelmshaven während eines besonderen Projekts. Unter dem Motto „Gesund leben – Körper und Geist stärken“setzten sie sich mehrere Tage lang intensiv mit Themen auseinander, die sie unmittelbar in ihrem Alltag betreffen. Im Mittelpunkt standen sowohl die körperliche als auch die psychische Gesundheit. Die Jugendlichen erfuhren, wie ausgewogene Ernährung und regelmäßige Bewegung das Wohlbefinden fördern können. Das Workshop-Angebot gestaltete sich dabei besonders abwechslungsreich. An zwei Projekttagen konnten die SchülerInnen aus insgesamt 24 Workshops wählen und individuelle Schwerpunkte setzen. Sportlich aktiv wurden sie beispielsweise beim Jumping Fitness, Calisthenics, Hip-Hop Dance und Pilates sowie bei Workshops zur allgemeinen Gesundheitsförderung durch Sport zuhause oder in der Natur. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf einer bewussten Ernährung. Neben Informationen zu gesunder und nachhaltiger Ernährung konnten die Jugendlichen einfache Gerichte und Snacks in der Schulküche selbst zubereiten und ausprobieren. Ebenso wichtig war die emotionale Gesundheit. Verschiedenen Workshops beschäftigten sich mit den Themen Stressbewältigung, Selbstwertgefühl, Lernstrategien und Gedächtnis. Die SchülerInnen erhielten Anregungen, wie sie Herausforderungen im Alltag besser meistern und ihre eigenen Stärken entwickeln können. Auch Themen rund um Freundschaft, Liebe und Sexualität und dem weiblichen Zyklus wurden offen und altersgerecht behandelt. Die Workshops boten Raum für Fragen und Gespräche. Ergänzt wurde das Programm durch Angebote zu Suchtprävention, Emotionsregulation, digitalem Freizeitverhalten, digitaler Selbstbehauptung sowie Einblicke in die Arbeit der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Kreative Impulse setzte außerdem das Art Lab, in dem die Jugendlichen ihre Gedanken und Gefühle künstlerisch ausdrücken konnten. Für die Durchführung arbeitete die IGS mit zahlreichen regionalen Kooperationspartnern zusammen. Beteiligt waren unter anderem Pro Familia, Thera Fit, das Pilates Studio, die Kinder- und Jugendpsychiatrie, die Suchtberatung der Diakonie, die Stadtbibliothek und der Kinderschutzbund Ammerland sowie die Schulpsychologie des RLSB. Gemeinsam mit Lehrkräften und SozialpädagogInnen gestalteten sie ein vielseitiges Programm, das Theorie und Praxis auf gelungene Weise miteinander verband. Zahlreiche Kooperationspartner/inne waren an den Projekttagen beteiligt Ermöglicht wurden die Projekttage durch die finanzielle Unterstützung des Vereins zur Förderung Kommunaler Prävention (VKP) sowie der Sparkasse Wilhelmshaven. Das Projekt zeigte eindrucksvoll, wie wichtig Gesundheitsbildung bereits im Schulalltag ist. Es vermittelte den Jugendlichen nicht nur fundiertes Wissen, sondern vor allem viele praktische Anregungen für einen gesunden Lebensstil. Das positive Feedback der SchülerInnen machte deutlich, dass die abwechslungsreichen Workshops gut ankamen und viele neue Denkanstöße für den Alltag mit auf den Weg gaben.
- Tag der Nachbarn auf Siebethsburg: Gemeinsam für ein lebendiges Miteinander
Am vergangenen Freitag (29.05.2026) wurde auf Siebethsburg der bundesweite Tag der Nachbarn mit einem bunten Nachbarschaftsfest gefeiert. Zahlreiche Gruppen, Einrichtungen und Ehrenamtliche beteiligten sich mit vielfältigen Aktionen und Angeboten und machten den Nachmittag zu einem gelungenen Treffpunkt für Jung und Alt. Katja Reents (Beauftragte für Kriminalprävention PI WHV/FRI) und Marnie Menkens (Geschäftsführung VKP) am Glücksrad Auch wir vom Präventionsteam waren mit dabei und freuten uns über die vielen Begegnungen und Gespräche mit den Besucherinnen und Besuchern. Das Glücksrad sorgte für viel Freude und spannende Gewinne. Gleichzeitig bot sich die Gelegenheit, über verschiedene Themen rund um Sicherheit und Prävention ins Gespräch zu kommen und Fragen zu beantworten. Für die jüngsten Gäste gab es zahlreiche Mitmachangebote. Der Spielewagen der Freizeitstätte am Krähenbusch lud zum Spielen und Ausprobieren ein, während beim Bobbycar-Rennen des Kindergartens Kids 24 mitgefiebert und angefeuert wurde. Am Schminkstand der Grundschule am Meer entstanden fantasievolle Kunstwerke auf den Gesichtern der Kinder – von Superhelden über Schmetterlinge bis hin zu glitzernden Feen. Auch die weiteren Angebote fanden großen Anklang. Die Aktion „Blind Date mit einem Buch“ des Lesekreises brachte zahlreiche Bücher und neue Leserinnen und Leser zusammen. Die Seniorentanzgruppe „Querbeet“ begeisterte mit ihrer Freude am Tanzen und setzte ihr Programm sogar trotz eines kurzen Regenschauers fort. Für das leibliche Wohl war ebenfalls bestens gesorgt. Die Kochgruppe „Männer unter Dampf“ servierte ihr beliebtes Chili con Carne, während die Gruppe „Frauen in Bewegung“ mit einer erfrischenden Maibowle für die passende Abkühlung an dem warmen Nachmittag sorgte. Besondere Momente wurden von der Gruppe „Gerahmte Nachbarschaft“ des Fotocafés festgehalten. Mit ihren Kameras dokumentierten sie das bunte Treiben und die vielen schönen Begegnungen auf dem Fest. Der Tag der Nachbarn hat erneut gezeigt, wie wertvoll nachbarschaftlicher Zusammenhalt und gemeinsames Engagement für das Leben im Stadtteil sind. Wir bedanken uns bei allen Beteiligten für diesen gelungenen Nachmittag und freuen uns, Teil dieser besonderen Veranstaltung gewesen zu sein.
- Polizei warnt vor betrügerischen E-Mails – Masche weiterhin erfolgreich
WZ-Serie "Sicher im Alter": Die Polizeiinspektion Wilhelmshaven / Friesland warnt erneut vor einer seit Jahren bekannten Betrugsmasche im Internet: gefälschte E-Mails, mit denen Kriminelle versuchen, an persönliche Daten oder Geld zu gelangen. Trotz intensiver Aufklärungsarbeit kommt es immer wieder zu neuen Fällen mit zum Teil erheblichen finanziellen Schäden. „Betrügerische E-Mails gehören weiterhin zu den häufigen Formen der Internetkriminalität“, so Katja Reents, Beauftragte für Kriminalprävention der Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland. „Trotz intensiver Aufklärungsarbeit verzeichnen wir immer wieder neue Fälle“, so Reents weiter. Die Täter versenden täuschend echt wirkende E-Mails im Namen bekannter Unternehmen, Kreditinstitute oder Behörden. Häufig wird ein dringender Handlungsbedarf vorgetäuscht – etwa eine angebliche Kontosperrung, eine offene Rechnung oder ein Sicherheitsproblem. Die Empfänger werden dazu aufgefordert, auf einen Link zu klicken und ihre persönlichen Daten einzugeben oder Zahlungen zu leisten. „Die Täter gehen äußerst professionell vor. Die E-Mails sind oft täuschend echt gestaltet und für viele Bürgerinnen und Bürger nur schwer als Betrug zu erkennen“, erklärt Katja Reents. Erst bei genauerem Hinsehen fallen oft Unstimmigkeiten auf, wie ungewöhnliche Absenderadressen, Rechtschreibfehler oder unpersönliche Anreden. Die Polizei rät daher zu besonderer Vorsicht im Umgang mit solchen Nachrichten. „Seien Sie bei unerwarteten Nachrichten besonders vorsichtig und geben Sie keine sensiblen Daten preis. Seriöse Unternehmen fordern solche Informationen nicht per E-Mail an“, warnt die Beauftragte für Kriminalprävention. Die Polizei empfiehlt: Öffnen Sie keine Links oder Anhänge aus unbekannten oder verdächtigen E-Mails. Geben Sie niemals persönliche Daten, Passwörter oder Bankdaten weiter. Prüfen Sie die Absenderadresse sorgfältig. „Im Zweifel gilt: Nicht klicken, nicht antworten – sondern direkt Kontakt mit dem Unternehmen über offizielle Wege aufnehmen“, rät Katja Reents. Sollten Sie Opfer einer solchen Betrugsmasche geworden sein, erstatten Sie umgehend Anzeige bei der Polizei und informieren Sie Ihr Kreditinstitut. „Wachsamkeit ist der beste Schutz vor Internetbetrug“, betont Katja Reents abschließend. Ergänzend wird darauf hingewiesen: Betroffene oder Personen, die einen entsprechenden Verdacht haben und unsicher sind, ob sie direkt eine Anzeige erstatten sollten, können sich beim Verein zur Förderung der kommunalen Prävention in Wilhelmshaven e. V. (VKP) beraten lassen. Der Verein ist Ansprechpartner für Fragen rund um das persönliche Sicherheitsgefühl und bietet unterstützende Einschätzungen in solchen Situationen. Die Sprechzeiten sind jeden Dienstag von 10:00 bis 13:00 Uhr sowie an jedem ersten Montag im Monat von 16:30 bis 18:00 Uhr im VKP-Büro. Die Beratung erfolgt unter anderem durch den ausgebildeten Sicherheitsberater für Senioren Volker Perschmann, der zugleich Schatzmeister des VKP ist. Einen ähnlichen Artikel finden Sie hier: https://zeitungskiosk.nwzonline.de/titles/wilhelmshavenerzeitung/6387/publications/3655/pages/6/articles/2538057/6/1
- Mädchen Selbstbehauptungskurs im Mai 2026
Mit viel Energie, Mut und Teamgeist ging unser Selbstbehauptungskurs für Mädchen im Alter von 12 bis 17 Jahren erfolgreich zu Ende. Insgesamt nahmen zehn motivierte Teilnehmerinnen an den drei intensiven Trainingseinheiten teil und konnten dabei wertvolle Erfahrungen für ihren Alltag sammeln. Der Kurs wurde in Kooperation mit dem Kampfkunststudio Krebser sowie Katja Reents, Polizeihauptkommissarin der PI WHV/FRI, durchgeführt. Ziel war es, den Mädchen nicht nur effektive Techniken zur Selbstverteidigung zu vermitteln, sondern auch ihr Selbstbewusstsein, ihre Aufmerksamkeit und ihr sicheres Auftreten zu stärken. An drei aufeinander aufbauenden Freitagen im Mai lernten die Teilnehmerinnen im Kampfkunststudio Krebser in Wilhelmshaven verschiedene Möglichkeiten der Deeskalation, Körpersprache und praktischen Selbstverteidigung kennen. Besonders wichtig war dabei die Botschaft: Stärke beginnt im Kopf. Durch realistische Übungen, gemeinsames Training und viele Gespräche entwickelten die Mädchen mehr Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten. Neben den praktischen Übungen kam auch der Spaß nicht zu kurz. Die Gruppe wuchs schnell zusammen und unterstützte sich gegenseitig mit großem Respekt und viel Motivation. So entstand eine tolle Atmosphäre, in der jede Teilnehmerin über sich hinauswachsen konnte. Ein herzlicher Dank gilt dem Kampfkunststudio Krebser und Katja Reents für ihr großes Engagement und die professionelle Begleitung des Kurses. Ebenso bedanken wir uns bei allen Teilnehmerinnen, die mit Offenheit, Mut und Begeisterung dabei waren. Der Kurs hat eindrucksvoll gezeigt: Selbstbewusstsein, Aufmerksamkeit und gegenseitiger Zusammenhalt machen stark
- Abend-Radtour am 23. April 2026
Mit 12 Teilnehmer/innen startete eine geführte Abend-Radtour durch den Norden Wilhelmshavens und das Umland. Geleitet wurde die Tour vom stellvertretenden Vorsitzenden des ADFC Wilhelmshaven, Jörg Breuler. Die rund 27 Kilometer lange Strecke führte über Kirchreihe und Schaarreihe in Richtung Langewerth und Accum. Weiter ging es über den Mennhauser Weg am Golfplatz vorbei durch Fedderwarden und Sengwarden bis zur Uttenser Landstraße. Anschließend verlief die Route entlang des Voslapper Deichs, über den Kniphauser Deich und durch das Rüstersieler Fort. Unterwegs kam es zu einer kurzfristigen Routenänderung, da eine Strecke unerwartet gesperrt war. Die Anpassung konnte jedoch problemlos vorgenommen werden, sodass die Gruppe die Tour ohne größere Verzögerungen fortsetzen konnte. Den Abschluss bildete eine Einkehr im Rüstersieler Hof. Dort ließen die Teilnehmer/innen den Abend bei Essen, Getränken und Gesprächen in geselliger Runde ausklingen. Insgesamt zeigte sich die Tour als gelungene Mischung aus Bewegung, Austausch und gemeinsamer Zeit.
- Gesund durch die Osterferien – Ferienangebot der Schulsozialarbeit in Wilhelmshaven
Unter dem Motto „Gesund durch die Osterferien“ fand vom 24.03. bis 27.03.26 ein abwechslungsreiches Ferienangebot der Schulsozialarbeit der Stadt Wilhelmshaven statt. Insgesamt nahmen 30 Kinder aus sechs Wilhelmshavener Grundschulen teil. Das Angebot richtete sich insbesondere an Kinder, die aufgrund sozialer, familiärer oder finanzieller Rahmenbedingungen sonst nur eingeschränkten Zugang zu Ferienprogrammen haben. Ziel war es, ihnen eine aktive, gesunde und gemeinschaftliche Ferienzeit zu ermöglichen. Im Mittelpunkt standen dabei mehrere pädagogische und gesundheitsfördernde Schwerpunkte: Förderung eines gesunden Lebensstils bereits im Grundschulalter Stärkung von Körperwahrnehmung, Motorik und Bewegungskompetenz Entwicklung von Selbstbewusstsein sowie Eigen- und Fremdwahrnehmung Sensibilisierung für gesunde Ernährung und selbstständiges Handeln Förderung sozialer Kompetenzen durch Begegnungen mit Kindern aus verschiedenen Schulen Die Hasentour e. V. fand das hergerichtete Frühstück der Schüler/innen köstlich Jeder Tag begann mit einem gemeinsam vorbereiteten, gesunden Frühstück, bei dem die Kinder aktiv eingebunden wurden. Dabei wurde nicht nur gegessen, sondern auch über die Bestandteile eines ausgewogenen Frühstücks gesprochen und praktisch ausprobiert. So backten die Kinder beispielsweise selbst gesunde Brötchen und testeten verschiedene Frühstücksvarianten. Für das morgendliche Frühstück wurden unter anderem gemeinsam mit den Kindern frische und regionale Lebensmittel auf dem Wochenmarkt am Rathaus eingekauft. Dies förderte nicht nur das Bewusstsein für gesunde Ernährung, sondern auch Selbstständigkeit und Alltagskompetenzen. Auch Bewegung kam in der Woche nicht zu kurz: Dienstag: Training mit dem Kampfsportstudio Krebser Mittwoch: Neuroathletik-Training mit Lara Schwab Donnerstag: Pilates-Einheit mit Femke Redetzki vom Pilates Studio Wilhelmshaven Die verschiedenen Bewegungsangebote ermöglichten den Kindern, ihren Körper auf unterschiedliche Weise kennenzulernen und neue Erfahrungen zu sammeln. Den Abschluss der Woche bildete am Freitag ein gemeinsames Frühstück mit den Eltern, bei dem die Kinder stolz präsentierten, was sie gelernt und erlebt haben. Die Ferienwoche war für alle Beteiligten ein voller Erfolg. Neben viel Bewegung und Spaß konnten die Kinder wichtige Impulse für einen gesunden Lebensstil mitnehmen und neue soziale Kontakte knüpfen. Das Projekt zeigt, wie wichtig niedrigschwellige Angebote sind, um Chancengleichheit und Gesundheitsförderung bereits im Kindesalter zu stärken. Gefördert wurde die Projektewoche von der Hasentour e. V. und vom VKP
- Projektwoche an der IGS zeigt Wege aus der Gewalt
Fünf Tage Gewaltprävention in Jahrgang 6 an der IGS Wilhelmshaven. Eine Projektwoche mit vielen Eindrücken. In der Jahrgangsstufe 6 der IGS Wilhelmshaven stand, nun schon im dritten Jahr, Ende März eine fünftägige Projektwoche ganz im Zeichen der Gewaltprävention. Jede Stammgruppe arbeitete kreativ daran, das Thema greifbar zu machen und eigene Lösungswege zu entwickeln. Hinzu kam ein Ausflug mit dem Kooperationspartnern des KSK (Kampkunststudio Krebser), bei dem die SchülerInnen Einblicke darin erhielten, wie Körperbeherrschung und Stimme in Konfliktsituationen helfen können. Anhand von praktischen Übungen wurde gezeigt, wie man deeskalierend wirkt und Konflikte entschärfen kann. Zusätzlich lernten die SchülerInnen mit der Mediatorin Elke Uldahl die theoretischen Grundlagen der gewaltfreien Kommunikation kennen und bekamen einen Einblick in das Modell der Eskalationsstufen, um frühzeitig Gegenstrategien in Konflikten zu erkennen. Des Weiteren konnten die SchülerInnen in einem Parcours in der Sporthalle unter Anleitung gezieltes Kräftemessen üben – ein Fokus lag dabei auf sicherem Umgang, Fairness und gegenseitigem Respekt. Kern der Woche waren vor Allem die eigenen Projektarbeiten der einzelnen Stammgruppen. Jede Gruppe setzte das Thema Gewaltprävention auf individuelle Weise um. So entstanden selbstentwickelte Foto-Stories, Stop-Motion-Videos, Kurzfilme und eigens kreierte Escape Rooms. Bei der Abschlussveranstaltung wurden die Ergebnisse allen Teilnehmenden vorgestellt, mit dem Ziel Lernwege sichtbar zu machen, kreative Ansätze zu feiern und den Austausch zwischen den Klassen zu fördern. An der Projektwoche beteiligte Kooperationspartner/innen Die Projektwoche zeigte eindrucksvoll, wie Gewaltprävention lebendig und praxisnah gestaltet werden kann – mit Bewegung, Theorie, Selbstreflexion und viel kreativem Engagement. Die Schule betonte, dass dieser Mix aus pädagogischer Anleitung und eigenständiger Arbeit das Verständnis für gewaltfreie Konfliktlösungen nachhaltig stärken soll. Unterstützt wurde das Projekt von Simon Rebitzer (Öffentliche Oldenburg). Einen ähnlichen Artikel findet ihr hier: https://zeitungskiosk.nwzonline.de/titles/wilhelmshavenerzeitung/6387/publications/3609/pages/6/articles/2489402/6/1











