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- Was tun bei Stromausfällen und anderen Krisen?
Berufsfeuerwehr Wilhelmshaven startet Vortragsreihe – Keine Anmeldung erforderlich Plötzlich ist der Strom weg – im schlimmsten Fall in der ganzen Stadt. Wohl dem, der vorgebeugt hat. Mit genügend Kerzen und Feuerzeugen, Taschenlampen und Batterien, einem Kurbelradio und Lebensmitteln, um eine Zeit lang über die Runden zu kommen. Tim Schriemer von der Berufsfeuerwehr Wilhelmshaven weiß genau, worauf es in so einem Fall ankommt. Und er weiß ebenso gut, dass sich viele Menschen nur ungern mit dem Thema Bevölkerungsschutz beschäftigen. Tim Schriemer von der Berufsfeuerwehr und Marnie Menkens Erster Vortrag über Stromausfälle Eine gemeinsame Vortragsreihe der Berufsfeuerwehr und des Vereins zur Förderung kommunaler Prävention (VKP) soll Menschen für dieses Thema sensibilisieren und ihnen Tipps für den Alltag an die Hand geben. „Wir wollen dabei keinesfalls Panik schüren“, betont Schriemer. Es sei aber wichtig, im Falle einer Katastrophenlage zu wissen, worauf es ankomme. Das trage am Ende zur Beruhigung bei. Insgesamt stehen drei Vorträge auf dem Programm, die jeweils um 16.30 Uhr im Mehrgenerationenhaus an der Banter Kirche stattfinden. Der erste Vortrag ist am Montag, 29. September, und beschäftigt sich mit dem Thema Stromausfall, das durch den Vorfall in Berlin brandaktuell ist. Im Südosten der Hauptstadt waren Haushalte 60 Stunden lang nach einem Brandanschlag ohne Strom. In Wilhelmshaven sorgte in diesem Jahr indessen der Brand in einem Trafohäuschen dafür, dass ein Teil des Stadtgebiets kurzfristig ohne Strom war, wenn auch längst nicht so lange wie in Berlin. Ein Vogel hatte damals für einen Kurzschluss im Trafohäuschen ausgelöst. In seinem Vortrag wird Schriemer Tipps geben, welche Vorräte für den Fall eines längeren Blackouts sinnvoll sind und wie Hilfe gerufen werden kann, wenn übliche Kommunikationsmittel nicht mehr funktionieren. Zudem geht Schriemer auf denkbare Verläufe ein und erklärt, welche Abläufe in Gang gesetzt werden, um die Stromversorgung wieder herzustellen. Themen: Bevorratung und Brandschutz Der zweite Vortrag am 11. November beschäftigt sich grundsätzlich mit der Vorbereitung auf Krisensituation. Es geht dabei um Hinweise zur Bevorratung, aber auch um die Frage, wie sich Nachbarn gegenseitig helfen können. Der dritte Vortrag ist am 26. Januar 2026 und steht ganz im Zeichen des Brandschutzes. Schriemer gibt Tipps zur Vorbeugung und dem richtigen Verhalten im Ernstfall. Zudem benennt der Experte Brandgefahren im Haushalt und geht auf den richtigen Umgang etwa mit Akkus ein. Die einzelnen Vorträge sind kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Artikel: https://zeitungskiosk.nwzonline.de/titles/wilhelmshavenerzeitung/6387/publications/3411/pages/2/articles/2355219/3/2
- Radtour: Gemeinsam aktiv bleiben
Die Radfahrer, kurz bevor es los ging Die letzte Radtour dieses Jahr, geführt durch Jörg Breuler vom ADFC, fand am 09. September 2025 statt und kann erneut als ein voller Erfolg eingestuft werden. Altbekannte sowie neue Gesichter versammelten sich um 17 Uhr vor dem VKP-Büro für eine gemeinsame Abend-Radfahrt. 8 ältere Radfahrer/-innen nahmen diesmal an der Tour teil und lernten neue Strecken in und um die Stadt herum kennen; auch Altwilhelmshavener konnten mit dem einen oder anderen ihnen unbekannten Radweg begeistert werden. Die Tour startete am Büro und verlief über Kirchreihe und Potenburg zum Ems-Jade Kanal bis zur A29, dann über den Loppelter Weg, den Altendeichsweg und Cäciliengroden. Eingekehrt wurde dann im Überflieger bevor es über den Rundweg Banter See zurück zum Grodendamm ging. Die Strecke umfasste 30km und hinterließ alle Mitfahrenden glücklich und zufrieden. Aufgrund der guten Resonanz und dem einstimmigen gutem Feedback werden im kommenden Jahr weitere Radtouren angeboten.
- Radtour verbindet Natur und Gemeinschaft
VKP und ADFC veranstalten Tour speziell für Senioren – Fortsetzung ist geplant Für eine kleine Gruppe von elf älteren Radlerinnen und Radlern stand jetzt eine besondere Tour auf dem Programm. Der ADFC hatte gemeinsam mit dem Verein zur Förderung kommunaler Prävention (VKP) zu einer Radtour eingeladen, die Bewegung an der frischen Luft und Gemeinschaft versprach. Zum Start gab es eine kleine Stärkung und Warnwesten. „Schon beim Zusammenkommen herrschte eine positive Stimmung – eine Mischung aus Neugier und Vorfreude“, sagt VKP-Geschäftsführerin Marnie Menkens. Die Tour dauerte etwa zweieinhalb Stunden und führte über den Südstrand und Maaderadweg nach Rüstersiel mit Einkehr beim STV Wilhelmshaven in Voslapp, weiter zum Jade-Weser-Port, vorbei an den Kraftwerken und zurück nach Rüstersiel. Das Tempo war so gewählt, dass niemand zurückblieb, was sowohl Sicherheit als auch Gruppengefühl stärkte. Nach der Rückkehr blickten die Teilnehmenden auf eine gelungene Tour zurück: Zufriedene Gesichter und positive Rückmeldungen zeigten, dass die Kombination aus Bewegung, Natur und Geselligkeit genau den richtigen Nerv getroffen hatte und gerne wiederholt werden würde. Rund 11 Teilnehmer*innen haben sich angemeldet Aufgrund des reibungslosen Ablaufes und der guten Resonanz laden VKP und ADFC bereits zur nächsten Tour ein: Sie findet statt am Dienstag, 9. September, um 17 Uhr. Startpunkt ist an der Störtebekerstraße 3. Die Tour findet bei einer Anmeldung von mindestens fünf Personen statt. Info: info@vkp-whv.de oder 04421/7780942. Artikel: https://zeitungskiosk.nwzonline.de/titles/wilhelmshavenerzeitung/6387/publications/3403/pages/6/articles/2349835/6/3
- Peter Lewald übernimmt den Vorsitz des VKP
Präventionsverein stellt sich neu auf und zieht auf Mitgliederversammlung positive Bilanz Große Veränderungen beim Verein zur Förderung kommunaler Prävention (VKP): Auf der Mitgliederversammlung wurde jetzt nahezu der komplette Vorstand neu gewählt – darunter Peter Lewald als neuer Vorsitzender, der als früherer Präventionskoordinator der Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland das passende Rüstzeug für das Amt mitbringt. Sein Vorgänger Dennis Futterlieb hat nach einem Jahr das Amt niedergelegt, da er beruflich nach Norwegen auswandert. Er wird aber zusammen mit Simon Rebitzer die Kassenprüfung übernehmen. Jörg Beensen (stellv. Vorsitzender) hat sich während der Versammlung im Namen des Vorstandes bei ihm für seine geleistete Arbeit bedankt. Neu im Vorstand sind zudem Volker Perschmann und Horst Kiel. Perschmann fungiert nun zusätzlich als Schatzmeister. Jörg Beensen (stellv. Vorsitzender) hat sich im Namen des Vorstandes bei ihm bedankt. GF Marnie Menkens, Peter Lewald (neuer Vositzender) und Jörg Beensen (stellv. Vorsitzender) verabschieden Dennis Futterlieb (ehem. Vorsitzender) gebührend mit dem neuen Vorstand zusammen während eines Abschiedsessens Geschäftsführerin zieht positives Fazit Marnie Menkens wurde zudem nun offiziell in den Vorstand als Geschäftsführerin gewählt. Sie zog auf der Versammlung insgesamt eine positive Bilanz und ließ einige Projekte Revue passieren. „Die projektbezogenen Spenden haben sich im vergangenen Jahr gegenüber dem Vorjahr deutlich gesteigert“, freut sich Menkens. Dies sei zurückzuführen auf das starke Engagement und den engen Kontakt zu den Netzwerkpartnern. Das habe es dem VKP dieses Jahr ermöglicht, eine Vielzahl an Projekten durchführen. Als Beispiel nannte sie die Gewaltpräventionswochen an der Integrierten Gesamtschule Wilhelmshaven und der Grundschule Altengroden. Die Selbstverteidigungskurse für Frauen im Kampfsportstudio Krebser, die Schulmediatoren-Ausbildung und das Streitschlichter-Projekt seien weitere Erfolge. „Die Vielzahl an Anmeldungen sowie die stetige positive Rückmeldung der Teilnehmer zeigen, wie gut diese Aktionen und Projekte bei den Bürgern ankommen und wie sinnvoll diese Arbeit ist. Die Menschen knüpfen Kontakte, lachen gemeinsam, lernen gemeinsam und entwickeln ein Gefühl der Verbundenheit“, sagte die Geschäftsführerin. Ein Leuchtturmprojekt bleibt dabei die Ausbildung der Streitschlichter an den Grundschulen durch Schulmediatoren. In diesem Jahr wurde ein weiterer Durchgang dieser Ausbildung vorgenommen, um das Programm auch auf weiterführende Schulen ausweiten zu können. Projekte weiter erfolgreich Auch das Projekt „Klippo“, das Kindern und Jugendlichen eine sichere Anlaufstelle bei Problemen gewährt, hat weitere Mitstreiter gewonnen. Zudem ist es dem VKP wichtig, möglichst viel Präsenz zu zeigen, etwa auf Festen, in Gremien und durch Vortragsveranstaltungen. „Prävention sorgt für ein glücklicheres und freundlicheres Miteinander, da Probleme, die zu entstehen drohen, abgewendet werden können und es gar nicht erst zu einer Verschlechterung der Lebensqualität kommen muss“, betont Menkens die Bedeutung der Arbeit. „Ob Sicherheit im Netz und im Straßenverkehr, Zufluchtsorte oder auch einfach das Miteinander gegen die Einsamkeit: Der VKP bietet eine Anlaufstelle für Jeden.“ Artikel: https://zeitungskiosk.nwzonline.de/titles/wilhelmshavenerzeitung/6387/publications/3404/pages/6
- 120 Streitschlichter freuen sich auf ihren ersten Einsatz
Ausbildung an sieben Grundschulen abgeschlossen – Freude über großen Erfolg Sie kümmern sich auf Augenhöhe, wenn es mal Streit auf dem Pausenhof oder Zank in der Klasse gibt. Und das machen sie mit großer Begeisterung. Die Rede ist von den kleinen Streitschlichtern, die in ihren gelben und blauen Warnwesten an zahlreichen Grundschulen in Wilhelmshaven die Konflikte zwischen ihren Mitschülern lösen. Projekt fördert soziale Kompetenzen Jetzt bekommt das erfolgreiche Projekt des Vereins zur Förderung kommunaler Prävention (VKP) erneut Verstärkung. Zum Sommer hin wurden rund 120 Kinder an sieben Grundschulen ausgebildet und jetzt geprüft. Nach den Sommerferien können sie dann als neue Streitschlichter durchstarten. „Wir hören einander zu“, „Wir lassen einander ausreden“ und „Wir sagen immer die Wahrheit!“ – das sind die drei Grundvoraussetzungen für eine erfolgreiche Streitschlichtung. Dabei sollen die Schüler nicht nur kleine Streitigkeiten schlichten, sondern auch Trost spenden und Mitschülern zur Seite stehen, die sich allein oder ausgeschlossen fühlen. „Die Ausbildung findet an jeder Grundschule über ein halbes Jahr im Nachmittagsbereich als AG statt“, erklärt VKP-Geschäftsführerin Marnie Menkens, die sich bei einigen Prüfungen wieder selbst ein Bild gemacht hat. Ihr Fazit: Weiterführende Schulen im Blick Das Projekt ist weiterhin ein großer Erfolg – für alle Beteiligten. „Die Kinder sind mit viel Leidenschaft dabei und entwickeln über das Projekt soziale Kompetenzen, die weiter gefördert werden können“, sagt Menkens. Für die Grundschulen Sengwarden und Mühlenweg ist es der dritte Durchgang, andere, wie die Grundschule Voslapp, zählten indessen im Jahr 2016 zu den Pionieren des Projektes und sind immer noch dabei. Damals wurden die ersten „Streitschlichter“ unter dem Namen „Friedensengel“ ausgebildet. Vorbereitet werden die Schülerinnen und Schüler von Lehrkräften und pädagogischen Mitarbeitenden, die zuvor von einer lizenzierten Mediatorin das Rüstzeug dazu erhalten haben. So können sie ihr Wissen und das nötige Handwerkzeug an die künftigen „Streitschlichter“ weitergeben. Zudem beteiligt sich das Präventionsteam der Polizeiinspektion Wilhelmshaven-Friesland am Projekt. Erst jüngst wurden wieder weitere Lehrkräfte und Sozialarbeiter zu „Multiplikatoren“ ausgebildet. Ziel sei es, das Projekt weiter auszubauen und auf weiterführende Schulen auszudehnen, sagt Menkens. Sie kümmern sich auf Augenhöhe, wenn es mal Streit auf dem Pausenhof oder Zank in der Klasse gibt. Und das machen sie mit großer Begeisterung. Die Rede ist von den kleinen Streitschlichtern, die in ihren gelben und blauen Warnwesten an zahlreichen Grundschulen in Wilhelmshaven die Konflikte zwischen ihren Mitschülern lösen. Projekt fördert soziale Kompetenzen Jetzt bekommt das erfolgreiche Projekt des Vereins zur Förderung kommunaler Prävention (VKP) erneut Verstärkung. Zum Sommer hin wurden rund 120 Kinder an sieben Grundschulen ausgebildet und jetzt geprüft. Nach den Sommerferien können sie dann als neue Streitschlichter durchstarten. „Wir hören einander zu“, „Wir lassen einander ausreden“ und „Wir sagen immer die Wahrheit!“ – das sind die drei Grundvoraussetzungen für eine erfolgreiche Streitschlichtung. Dabei sollen die Schüler nicht nur kleine Streitigkeiten schlichten, sondern auch Trost spenden und Mitschülern zur Seite stehen, die sich allein oder ausgeschlossen fühlen. „Die Ausbildung findet an jeder Grundschule über ein halbes Jahr im Nachmittagsbereich als AG statt“, erklärt VKP-Geschäftsführerin Marnie Menkens, die sich bei einigen Prüfungen wieder selbst ein Bild gemacht hat. Ihr Fazit: Weiterführende Schulen im Blick Das Projekt ist weiterhin ein großer Erfolg – für alle Beteiligten. „Die Kinder sind mit viel Leidenschaft dabei und entwickeln über das Projekt soziale Kompetenzen, die weiter gefördert werden können“, sagt Menkens. Für die Grundschulen Sengwarden und Mühlenweg ist es der dritte Durchgang, andere, wie die Grundschule Voslapp, zählten indessen im Jahr 2016 zu den Pionieren des Projektes und sind immer noch dabei. Damals wurden die ersten „Streitschlichter“ unter dem Namen „Friedensengel“ ausgebildet. Vorbereitet werden die Schülerinnen und Schüler von Lehrkräften und pädagogischen Mitarbeitenden, die zuvor von einer lizenzierten Mediatorin das Rüstzeug dazu erhalten haben. So können sie ihr Wissen und das nötige Handwerkzeug an die künftigen „Streitschlichter“ weitergeben. Zudem beteiligt sich das Präventionsteam der Polizeiinspektion Wilhelmshaven-Friesland am Projekt. Erst jüngst wurden wieder weitere Lehrkräfte und Sozialarbeiter zu „Multiplikatoren“ ausgebildet. Ziel sei es, das Projekt weiter auszubauen und auf weiterführende Schulen auszudehnen, sagt Menkens. (Weiterführende Schulen, die das Projekt bald oder bereits umsetzen: NordseeCampus, Marion-Dönhoff Schule, OBS Varel, OBS Stadtmitte und das NGW). Finanziell unterstützt wird das Projekt vom Lions Club Wilhelmshaven. Artikel: https://zeitungskiosk.nwzonline.de/titles/wilhelmshavenerzeitung/6387/publications/3363/pages/4/articles/2323685/4/2 Grundschule Altengroden Grundschule Rheinstraße Grundschule Sengwarden Grundschule Stadtmitte Grundschule Voslapp
- Radtour bringt Sicherheitstipps und Aufklärung
Polizei und Verein für kommunale Prävention organisierten gemeinsame Radtour – Fortsetzung folgt Es war eine besondere Fahrradtour – mit Stationen, an denen das Thema Verkehrssicherheit und Kriminalprävention im Vordergrund stand: Zehn motivierte Teilnehmer traten jetzt unter dem Motto „Sicherheit erfahren“ trotz hochsommerlicher Temperaturen in die Pedale. Der Verein für kommunale Prävention (VKP), ADFC Wilhelmshaven und das Präventionsteam der Polizeiinspektion Wilhelmshaven-Friesland hatten dazu eingeladen. Wertvolle Tipps gab es auf der Strecke „Prävention beginnt im Kopf – und manchmal eben auch auf dem Sattel“, sagte VKP-Geschäftsführerin Marnie Menkens. Z u Beginn gab Verkehrssicherheitsberaterin Samia Thoebel unter anderem Tipps zur richtigen Handhabung des Pedelecs und zum Tragen des Fahrradhelms. Kriminalpräventionsbeauftragte Katja Reents sprach indes über Einbruchschutz und klärte an verschiedenen Stellen der Radtour über Diebstahlschutz und aktuelle Betrugsmaschen auf – insbesondere am Telefon und an der eigenen Haustür. Hierfür legte die Gruppe einen Halt in einer Bankfiliale ein, um auf mögliche Gefahren aufmerksam zu machen. Ein Höhepunkt war das Zusammentreffen am Sportforum mit Frank Rademacher, Geschäftsführer der Stadtwerke-Verkehrsgesellschaft Wilhelmshaven. Für die Aktion wurde ein Bus bereitgestellt. So demonstrierte Samia Thoebel anhand einer Plane anschaulich den „Toten Winkel“. Ein Ehrengast war Frank Rademacher, der uns einen Bus für die Veranschaulichung des "Toten Winkels" bereitstellte. Teilnehmende ziehen positives Fazit Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen überzeugten sich selbst von der eingeschränkten Sicht eines Fahrers aus dem Bus heraus. Danach ging es zum Jugendamt, wo Jens Kurbjeweit wartete. Der Koordinator Schulsozialarbeit erläuterte die Strukturen des Amtes und erklärte, warum insbesondere die Schulsozialarbeit viele präventive Aufgaben übernimmt. Vor dem Gebäude entdeckte die Gruppe eine orange gestrichene Bank, die während der „Orange Days 2022“ als Zeichen gegen häusliche Gewalt an Frauen und Mädchen aufgestellt wurde. Menkens erinnerte daran, dass ab dem 25. November in Wilhelmshaven zwei Wochen lang orangefarbene Akzente auf die in diesem Jahr begangenen Femizide aufmerksam machen werden. Unterstützt wurde die Tour vom ADFC Wilhelmshaven. Der stellvertretende Vorsitzende Jörg Breuler informierte über die Arbeit und Angebote des Vereins. Am Ende waren sich alle einig: Die dreistündige Tour war nicht nur informativ und abwechslungsreich, sondern auch ein echter Gewinn für die eigene Sicherheit im Straßenverkehr. Dank der Unterstützung von Sponsor Simon Rebitzer (Öffentliche Oldenburg) nahmen die Teilnehmenden reichlich nützliches Material rund um das Thema Verkehrssicherheit am Fahrrad mit nach Hause. Artikel: https://zeitungskiosk.nwzonline.de/titles/wilhelmshavenerzeitung/6387/publications/3382/pages/4/articles/2335934/5/1
- ADFC Wilhelmshaven gibt Tipps – Fahrrad richtig einstellen und pflegen (30. Juli 2025)
WZ-Serie "Sicherheit im Alter": Wer sein Fahrrad richtig einstellt und pflegt, hat mehr Freude am Radfahren und vermeidet Schmerzen. Jörg Breuler vom ADFC Wilhelmshaven weiß, worauf zu achten ist. Das sind seine wichtigsten Tipps. Jörg Breuler ist zweiter Vorsitzender und zertifizierter Tourenleiter im ADFC-Kreisverband Wilhelmshaven Das Fahrrad ist ein gesundes, umweltfreundliches Verkehrsmittel. Damit es auch sicher bleibt, empfiehlt der ADFC Wilhelmshaven, auf die richtige Technik und Ergonomie zu achten. „Wer sein Fahrrad gut pflegt und passend einstellt, hat nicht nur mehr Komfort, sondern senkt auch das Verletzungsrisiko erheblich“, sagt Jörg Breuler, zweiter Vorsitzender und zertifizierter Tourenleiter im ADFC-Kreisverband Wilhelmshaven. Das sind seine wichtigsten Tipps: Die richtige Sitzposition Eine optimale Sitzhaltung entlastet Rücken, Knie und Gelenke und beugt Schmerzen vor. Wichtig ist die korrekte Einstellung von Sattel- und Lenkerhöhe – abgestimmt auf den Fahrradtyp. Typische Beschwerden bei falscher Haltung sind etwa Schmerzen in der Achillessehne. Die Ursache: der Sattel ist zu hoch eingestellt und der Fuß beim unteren Pedalhub zu stark gestreckt. Zudem können zu niedrige oder zu weit vorne eingestellte Sattel zu Knieschmerzen führen. Zu Schmerzen im oberen Rücken kann es kommen, wenn der Sattel deutlich höher als der Lenker steht – dadurch wird die Rückenmuskulatur überfordert. Bei Schmerzen im unteren Rücken ist der Sattel zu hoch oder Sitzposition zu aufrecht. Die Folge: Erschütterungen belasten die Wirbelsäule. Taube Hände oder Druck in den Händen können ebenfalls mit dem Sattel zusammenhängen. In diesen Fällen ist er zumeist zu weit vorn oder zu tief. Wer über Schulterschmerzen klagt, sollte indessen aufrechter sitzen oder einen schmaleren Lenker wählen. Ein Taubheitsgefühl im Gesäß oder Genitalbereich kann indes an einer zu stark nach unten geneigten Sattelnase oder einem zu hoch eingestellten Sattel liegen. Eine leichte Korrektur schafft schon Abhilfe. Schmerzt der Nacken, war die Sitzposition zu sportlich, der Lenker zu tief, Sattel zu hoch oder Vorbau zu lang. Die Sattelhöhe korrekt einstellen – mit der Fersenmethode Die Fersenmethode ist einfach, schnell und ohne Werkzeug anwendbar: Aufs Fahrrad setzen Pedal ganz nach unten drehen Ferse auf das untere Pedal stellen Bein ist gestreckt? Dann hat der Sattel die perfekte Höhe Knie noch angewinkelt? Sattel ist zu niedrig Ferse erreicht Pedal nicht? Sattel ist zu hoch Radfahrer sollten zudem während der Fahrt auf dem Sattel hin und her rutschen. Ist er noch zu hoch, sollte er 1 bis 2 Zentimeter tiefer eingestellt werden. Technische Sicherheit checken Ein verkehrssicheres Fahrrad ist nicht nur Pflicht, sondern schützt auch aktiv vor Unfällen. Zur Muss-Ausstattung zählen eine helltönende Klingel, zwei unabhängige Bremsen, Pedale mit gelben Rückstrahlern (vorn und hinten), ein weißer Frontscheinwerfer und rotes Rücklicht (auch mit Akku erlaubt), Reflektoren seitlich: Reflektorstreifen, Speichenreflektoren oder -clips, ein weißer Reflektor vorn, und ein roter Großrückstrahler hinten. Wichtig: Alle Lichtanlagen benötigen das Prüfzeichen des Kraftfahrt-Bundesamts (K-Nummer). Richtig fahren – vor allem mit E-Bikes Pedelecs (umgangssprachlich: E-Bikes) sind schwerer und schneller als herkömmliche Räder. Die Geschwindigkeit von 25 km/h ist oft rasch erreicht – was zu unterschätzten Risiken führt, vor allem auf Gehwegen oder in unübersichtlichen Bereichen. Der ADFC empfiehlt deshalb, besonders vorausschauend und angepasst zu fahren. Auf freigegebenen Gehwegen sollte keine Höchstgeschwindigkeit gefahren werden. Bei Unsicherheit: Straße nutzen, sofern kein benutzungspflichtiger Radweg vorhanden ist. In der dunklen Jahreszeit sind Warnwesten oder reflektierende Kleidung wichtig. Und: Fahrradhelm aufsetzen! Er schützt zuverlässig vor schweren Kopfverletzungen. Rücksicht und Regelkunde Unfälle lassen sich vermeiden, wenn sich alle Verkehrsteilnehmenden an die Verkehrsregeln halten, ihre Fahrräder regelmäßig technisch überprüfen und sich rücksichtsvoll gegenüber anderen verhalten. Artikel: https://www.nwzonline.de/wilhelmshaven/adfc-in-wilhelmshaven-tipps-fuer-sicheres-und-schmerzfreies-radfahren_a_4,2,1494529038.html
- Alkoholkonsum im Fokus: Prävention statt Risiko (18. Juli 2025)
WZ-Serie „Sicherheit im Alter“ - Problematik wird immer noch zu häufig unterschätzt – Selbstreflexion hat eine entscheidende Bedeutung Vorbeugen statt behandeln. Das ist wichtig beim Thema Sucht. Kerstin Schön von der Fachstelle Sucht der Diakonie in Wilhelmshaven fordert deshalb mehr Suchtprävention - und hat für Betroffene einige Ratschläge parat. Ist mein Alkoholkonsum noch normal? Die Frage lässt sich nicht einfach so pauschal beantworten. Während der Alkoholkonsum in Deutschland für viele Menschen bei verschiedensten Gelegenheiten dazu gehört, ist er beispielsweise in anderen Kulturkreisen generell verpönt. Was sich gut beantworten lässt ist die Frage danach, wie viel Alkohol im gesundheitlich unbedenklichen Maße getrunken werden kann. Nämlich schlichtweg: gar keinen. Die neusten Studien zu diesem Thema weisen mittlerweile frühere Behauptungen zurück, dass es einen unbedenklichen oder gar gesundheitsförderlichen Alkoholkonsum gibt. Alkohol steht mit einer Vielzahl ernsthafter Folgeerkrankungen in Verbindung. Und damit ist nicht nur die Leberzirrhose als Folge chronischen und massiven Alkoholkonsums gemeint, sondern zum Beispiel auch ein erhöhtes Brust- oder Darmkrebsrisiko, welches bereits bei moderatem Konsum ansteigt. Kerstin Schön (Leitung Fachstelle für Sucht der Diakonie) Zwischen Genuss und Abhängigkeit Viele Menschen erliegen dem Irrtum auf, es gebe nur zwei Kategorien: gelegentlicher Alkoholkonsum zu Genusszwecken oder die Alkoholabhängigkeit. Dazwischen liegen jedoch viele Dimensionen. Alkoholmissbrauch bei emotionaler Belastung, Binge-drinking (der Konsum von vielen alkoholischen Getränken in kurzer Zeit) bei Feierlichkeiten oder die Gewohnheit des täglichen Feierabend-Biers. All das muss nicht zwangsläufig eine Abhängigkeit bedeuten, kann sich aber zu einer entwickeln oder zu anderen körperlichen und psychischen Folgeerkrankungen führen. Erste Schritte zur Reflexion des Konsumverhaltens Dabei wäre es zunächst auch einmal wichtig, sich über die gesundheitlichen Folgen zu informieren. Hierzu gibt es zahlreiche Internetseiten (Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung oder Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen). Auch der Hausarzt kann u eine Anlaufstelle sein. Ein Konsumtagebuch kann dabei helfen, sich einen Überblick über seine persönlichen Trinkgewohnheiten zu verschaffen. Alkohol im Alter: Besondere Risiken Insbesondere ältere Menschen sollten möglichst komplett auf Alkohol verzichten. Im höheren Lebensalter bestehen oftmals chronische Grunderkrankungen wie Diabetes oder Bluthochdruck. Diese können sich durch Alkoholkonsum verschlechtern. Zudem werden häufiger Medikamente eingenommen, hier kann es bei Alkoholgenuss zu teils gefährlichen Wechselwirkungen kommen. Ursachen erkennen – Lösungen finden Falls ein regelmäßiger Alkoholkonsum vorliegt, sollten Sie sich fragen: „Warum trinke ich?“ Vielleicht ist es eine Gewohnheit, die es einem schwerfällt abzulegen. Manchmal steckt jedoch auch mehr dahinter, so kann zum Beispiel Einsamkeit im Alter oder der Verlust eines geliebten Menschen Thema sein. Dann gilt es, bessere Wege für den Umgang mit negativen Gefühlen zu finden. Unterstützung in Anspruch nehmen Wenn es Ihnen trotz dieser Tipps schwerfällt, auf Alkohol zu verzichten, lohnt es sich, über eine Beratung in einer Suchtfachstelle nachzudenken. Nicht immer braucht es sofort eine langfristige Therapiemaßnahme, aber eine fachliche Unterstützung kann dennoch hilfreich sein. Eine Suchterkrankung entsteht nicht von heute auf morgen. Es ist ein schleichender, oft jahrelanger Prozess. Artikel: https://zeitungskiosk.nwzonline.de/titles/wilhelmshavenerzeitung/6387/publications/3350/pages/4/articles/2315344/4/1
- Der VKP besucht die Freitagsrunde
Am 25. Juli 2025 stellte sich der Verein für kommunale Prävention im Rahmen der traditionellen Freitagsrunde im Offiziersheim vor. Speaker Dr. Holger Bräuer überreichte die Spende an den VKP Marnie Menkens (Geschäftsführerin) und Dennis Futterlieb (Vorsitzender) stellten bei der Freitagsrunde die Präventionsprojekte des Vereins für das Jahr 2025 vor. In angenehmer Atmosphäre kam es zu einem regen Austausch mit interessierten Gästen, es wurden viele gute Gespräche geführt – und sogar eine Spende konnte entgegengenommen werden. Wir bedanken uns herzlich für die Einladung und freuen uns auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit in der Zukunft.
- Projekt auf weiterführende Schulen ausgeweitet
VKP bildet Sozialarbeiter und Lehrkräfte zu „Multiplikatoren“ fort – Teilnehmer aus Wilhelmshaven und Varel Mit neuem Wissen, viel Motivation und einem klaren Ziel vor Augen haben mehrere Lehrkräfte und Schulsozialarbeiterinnen erfolgreich die Ausbildung zur Multiplikatorin bzw. zum Multiplikator für Streitschlichter abgeschlossen. Heißt: Die Teilnehmer dürfen künftig Schüler zu Streitschlichtern ausbilden. Die Schulung, die vom Verein für Kommunale Prävention (VKP) angeboten wird, fand in diesem Jahr im Pfarrbüro der St.-Willehad-Kirche an der Bremer Straße und zum Abschlusstermin in der Grundschule Voslapp statt. In diesem Jahr nahmen erstmals auch Mitarbeiter weiterführender Schulen an der Ausbildung teil. Teilnehmer*innen von Links: Beatrix Kallfelz (GS-Rüstersiel), Peter Lewald (ehem. Leiter des Präventionsteam der Polizei WHV/FRI), Stefanie Bremers (Nordesee Campus), Lore Anders (MDS), Michelle Mehrmann (OBS Varel), Merle Ukena-Huisken (MDS), Sebastian Reiners (GS Rheinstraße), Jasmin Körner (MDS), Dennis Futterlieb (Vorsitzender des VKP), Elke Uldahl (Mediatorin BM), es fehlt die neu ausgebildete: Sabine Fikus (GS Rüstersiel) „Gewaltfreie Kommunikation“ Diese wurde von der lizenzierten Mediatorin Elke Uldahl geleitet. Grundlage der Fortbildung war das Konzept der „Gewaltfreien Kommunikation“ nach Dr. Marshall Rosenberg. Die Teilnehmenden der Fortbildung haben nach erfolgreichem Abschluss nun die Befugnis, eigenständig Gruppenangebote zum Thema „Streitschlichtung“ anzubieten und zu prüfen. Zu den Inhalten der Schulung zählten, neben der „gewaltfreien Kommunikation“, verschiedene Schlichtungsverfahren und schließlich die Umsetzung der Streitschlichterausbildung in Schulen. Mit dem neuen Fachwissen und der praktischen Ausbildung im Gepäck können die frisch ausgebildeten Multiplikatoren jetzt ihre Schüler zu ehrenamtlichen Streitschlichterinnen und Streitschlichtern ausbilden – und damit langfristig zu einem friedlicheren Miteinander beitragen. „Gerade in der heutigen Zeit ist es wichtig, jungen Menschen Werkzeuge für friedliche Konfliktlösung mitzugeben“, wird Elke Uldahl in der Mitteilung des VKP zitiert. Dies könne im Schulalltag einen großen Unterschied machen. Drei weiterführende Schulen dabei VKP-Geschäftsführerin Marnie Menkens, welche die Fortbildung organisierte, betont: „Wir sehen, wie gut Streitschlichtung an Grundschulen funktioniert – jetzt möchten wir, dass dieser wertvolle Ansatz auch an den weiterführenden Schulen fest verankert wird.“ Zu den teilnehmenden weiterführenden Schulen aus der Region zählen der Nordsee-Campus, die Marion-Dönhoff-Schule sowie die Oberschule Varel. Damit sei ein wichtiger Schritt gelungen, um den Übergang der Schüler auf die neue Schule im Bereich der Konfliktkultur aktiv zu begleiten. VKP-Vorsitzender Dennis Futterlieb sieht darin, dass zum Auftakt gleich drei Schulen aus diesem Bereich teilgenommen haben, einen starken Zuspruch für das Vorhaben. Artikel: https://zeitungskiosk.nwzonline.de/titles/wilhelmshavenerzeitung/6387/publications/3341/pages/4/articles/2309293/4/1












